Gebäudetechnik
Bau, Baunebengewerbe, Holz, Gebäudetechnik

18.477 Inserate geschaltet (2025)
- 1.889 Inserate im Vergleich zum Vorjahr (2024 - 2025)

Arbeitsmarktentwicklung in Österreich

Künftig wird im Bauwesen die Sanierung gegenüber dem Neubau an Bedeutung gewinnen. Gleichzeitig schwächt sich der Zuwachs an Haushalten und damit der zusätzliche Wohnraumbedarf in vielen Regionen Österreichs ab. Große Beschäftigungspotenziale entstehen jedoch durch energetische Gebäudesanierungen und den Umstieg auf alternative Energieträger. Besonders die Modernisierung bestehender Anlagen wie Heizungs-, Kühl- und Warmwassersysteme sorgt für zusätzliche Nachfrage, auch wenn die allgemeine Baukonjunktur weiterhin unter dem langjährigen Durchschnitt liegt (Fenz et al. 2025).

Im Bereich der Gebäudetechnik ist daher tendenziell mit guten Berufsaussichten zu rechnen. Vor allem Installations- und GebäudetechnikerInnen zählen zu den stark gesuchten Fachkräften am österreichischen Arbeitsmarkt und profitieren direkt von Sanierungswellen und strengeren Energie- und Klimavorgaben. Nachhaltige Bau- und Sanierungstechniken sowie der verstärkte Einsatz des Baustoffs Holz gewinnen zusätzlich an Bedeutung. Parallel dazu verändern digitale Planungs- und Bauprozesse die Arbeitsabläufe. Auch Maßnahmen gegen sommerliche Überhitzung von Gebäuden erhöhen die Nachfrage nach SpezialistInnen, etwa im Bereich Sonnenschutz- und Klimatechnik.

Mit energieeffizienten Neubauten und Sanierungen steigt zudem die Relevanz von Smart-Home- und Gebäudeautomationslösungen. Intelligente Steuerungen für Heizung, Licht, Lüftung und Sicherheitssysteme erweitern das Tätigkeitsfeld der GebäudetechnikerInnen deutlich. Neben der klassischen Installation und Wartung versorgungstechnischer Anlagen rücken Programmierung, Vernetzung und Systemdiagnose stärker in den Fokus (Bock-Schappelwein et al. 2025).

Die wachsende technische Komplexität führt dazu, dass sich auch die Kompetenzanforderungen verschieben. Digitale Fähigkeiten, der Umgang mit Planungs- und Steuerungssoftware sowie Grundkenntnisse in Elektronik und Automatisierung werden immer wichtiger. Gleichzeitig bleiben Gebäudetechnik-Kenntnisse, handwerkliches Geschick und Projektmanagementfähigkeiten zentrale Voraussetzungen. In vielen Stellenanzeigen wird zudem ein Führerschein verlangt, da Baustellenwechsel und Außentermine zum Berufsalltag gehören.


Trend

Die folgenden Grafiken zeigen, wie sich die Bedeutung des Berufs in den kommenden Jahren aus jetziger Sicht entwickeln wird, und wie groß die Bedeutung aktuell ist (gemessen als Anteil am gesamten Inseratenaufkommen aller Berufe in Österreich oder dem ausgewählten Bundesland). Die Bedeutung kann dabei in Zukunft zurückgehen (negativer Trend), gleichbleiben oder steigen (positiver Trend). Gleichzeitig wird auch die Anzahl der Inserate des Vorjahres dargestellt, welche zu den Anteilen korrespondieren.

WICHTIG: Für Berufe mit einem hohen Anteil (siehe Grafik: Anteil an allen Inseraten) bedeutet auch ein tendenziell negativer Trend oder ein gleichbleibendes Inserateaufkommen (siehe Grafik: 3-Jahres Trend) durchaus gute Jobaussichten.

3-Jahres Trend (2026-2028)

tendenziell positiv

Anteil an allen Inseraten (2025)

95% - sehr hoher Anteil

Zahl der Inserate (2025)

18.477

Daten und Fakten

Die nachfolgenden Grafiken zeigen die Entwicklung des Inserateaufkommens in den vergangenen Jahren sowie nach Bundesländern und im Vergleich zu ähnlichen Berufen. Zudem werden auch Informationen zu den am Arbeitsmarkt nachgefragten Kompetenzen dargestellt: welche Kompetenzen werden in den Inseraten besonders häufig angegeben (durchschnittlicher Anteil der Jahre 2022 bis 2025 in %), beziehungsweise welche Kompetenzen haben am stärksten an Bedeutung gewonnen (Veränderung der Anteile im Jahresvergleich 2022/23 und 2024/25 in %-Punkten).

Kartenansicht

Diese Karte zeigt die regionale Verteilung der Arbeitskräftenachfrage nach Berufsobergruppen.

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