Bautechnik, Hochbau, Tiefbau
Bau, Baunebengewerbe, Holz, Gebäudetechnik

38.881 Inserate geschaltet (2025)
- 2.652 Inserate im Vergleich zum Vorjahr (2024 - 2025)

Arbeitsmarktentwicklung in Österreich

In Österreich besteht eine hohe Nachfrage nach Fachkräften in den Bereichen Bautechnik, Hochbau und Tiefbau. Besonders häufig gesucht werden BauleiterInnen, BautechnikerInnen sowie BaupolierInnen. Viele Berufe dieser Berufsobergruppe zählen offiziell zu den Mangelberufen, da qualifizierte Fachkräfte trotz konjunktureller Schwankungen nur schwer zu finden sind. Gleichzeitig wird erwartet, dass der Beschäftigungsanteil der Bauwirtschaft mittelfristig leicht zurückgeht (Alteneder et al. 2025b; Horvath et al. 2024).

Langfristig steht die Branche vor einem strukturellen Wandel. Die Energiewende, strengere Klimaziele und steigende Energiepreise erhöhen den Bedarf an thermischen Sanierungen, energieeffizienten Neubauten und nachhaltigen Baustoffen. Gleichzeitig rückt die Kreislaufwirtschaft stärker in den Fokus: Gebäude werden vermehrt so geplant, dass Materialien wiederverwendbar sind und der gesamte Lebenszyklus berücksichtigt wird. Modul- und Systembauweisen sowie digitale Planungs- und Bauprozesse verändern Arbeitsabläufe und Kompetenzanforderungen deutlich (Wegscheider-Protsch & Ziegler 2024). Im Tiefbau gewinnt zudem die Instandhaltung bestehender Verkehrs-, Energie- und Versorgungsinfrastruktur an Bedeutung. Automatisierung und neue Bauverfahren reduzieren den Bedarf an reinen Hilfstätigkeiten leicht, erhöhen jedoch die Nachfrage nach technisch qualifizierten Fachkräften.

Der Fachkräftemangel bleibt damit ein zentrales Thema, auch wenn die Gesamtnachfrage in einzelnen Jahren schwanken kann. Besonders bei mittleren Führungsfunktionen verschiebt sich das Anforderungsprofil: Digitale Kompetenzen, der Umgang mit Planungs- und Kalkulationssoftware, Projektmanagement sowie Kommunikations- und Koordinationsfähigkeiten gewinnen an Gewicht, wenngleich fundierte Fachkenntnisse zentrale Voraussetzung für die Berufsausübung sind. In vielen Stellenanzeigen wird zudem ein Führerschein vorausgesetzt, da Baustellenwechsel und Außentermine zum Berufsalltag gehören.


Berufsbeschreibung

EisenbiegerInnen stellen Stahleinlagen nach Konstruktionszeichnungen her. Diese Stahleinlagen werden in den Beton eingearbeitet, damit dieser gegen Zugkräfte stabil ist. Sie wählen das Material aus, bereiten die Stäbe vor, biegen diese am Biegetisch oder mit einer Biegemaschine und flechten sie in die Eisenkonstruktion ein. In kleineren Betrieben führen sie zusätzlich Maurer- und Betonierarbeiten durch.

Trend

Die folgenden Grafiken zeigen, wie sich die Bedeutung des Berufs in den kommenden Jahren aus jetziger Sicht entwickeln wird, und wie groß die Bedeutung aktuell ist (gemessen als Anteil am gesamten Inseratenaufkommen aller Berufe in Österreich oder dem ausgewählten Bundesland). Die Bedeutung kann dabei in Zukunft zurückgehen (negativer Trend), gleichbleiben oder steigen (positiver Trend). Gleichzeitig wird auch die Anzahl der Inserate des Vorjahres dargestellt, welche zu den Anteilen korrespondieren.

WICHTIG: Für Berufe mit einem hohen Anteil (siehe Grafik: Anteil an allen Inseraten) bedeutet auch ein tendenziell negativer Trend oder ein gleichbleibendes Inserateaufkommen (siehe Grafik: 3-Jahres Trend) durchaus gute Jobaussichten.

3-Jahres Trend (2026-2028)

tendenziell positiv

Anteil an allen Inseraten (2025)

0% - sehr geringer Anteil

Zahl der Inserate (2025)

66

Daten und Fakten

Die nachfolgenden Grafiken zeigen die Entwicklung des Inserateaufkommens in den vergangenen Jahren sowie nach Bundesländern und im Vergleich zu ähnlichen Berufen. Zudem werden auch Informationen zu den am Arbeitsmarkt nachgefragten Kompetenzen dargestellt: welche Kompetenzen werden in den Inseraten besonders häufig angegeben (durchschnittlicher Anteil der Jahre 2022 bis 2025 in %), beziehungsweise welche Kompetenzen haben am stärksten an Bedeutung gewonnen (Veränderung der Anteile im Jahresvergleich 2022/23 und 2024/25 in %-Punkten).

Kartenansicht

Diese Karte zeigt die regionale Verteilung der Arbeitskräftenachfrage nach Berufsuntergruppen.

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