Tischlerei, Holz- und Sägetechnik
Bau, Baunebengewerbe, Holz, Gebäudetechnik

14.573 Inserate geschaltet (2025)
+ 654 Inserate im Vergleich zum Vorjahr (2024 - 2025)

Arbeitsmarktentwicklung in Österreich

Innerhalb der Berufsobergruppe "Tischlerei, Holz- und Sägetechnik" entfällt der Großteil der Stellenanzeigen in Österreich auf TischlerInnen sowie Zimmerer/Zimmerinnen. Die Nachfrage unterscheidet sich regional deutlich und hängt stark von der Baukonjunktur, der Dichte gewerblicher Betriebe und der Bedeutung des Holzbaus in der jeweiligen Region ab.

Die Branche befindet sich in einem strukturellen Wandel. Traditionelles Handwerk wird zunehmend mit digitalen Fertigungsprozessen kombiniert. Produktionsabläufe werden stärker automatisiert, Planungs- und Entwurfsarbeiten erfolgen häufig softwaregestützt. Der sichere Umgang mit CAD-Programmen, CNC-Maschinen und digitalen Mess- und Planungstools wird daher immer wichtiger. Gleichzeitig bleibt in vielen kleinen und mittleren Betrieben das klassische handwerkliche Können ein zentraler Wettbewerbsvorteil, insbesondere bei Maßanfertigungen, Restaurierungen und individuellen Innenausbauten.

Während industrielle Holzverarbeitung verstärkt auf Serienfertigung und Automatisierung setzt, spezialisieren sich zahlreiche Tischlereien auf Nischenmärkte im höherpreisigen Segment. Gefragt sind hier Kreativität, präzise Verarbeitung, Materialkenntnis und die Fähigkeit, KundInnenwünsche individuell umzusetzen. Zusätzliche Impulse entstehen durch Trends wie nachhaltiges Bauen, energieeffiziente Sanierungen und den Wunsch nach regional produzierten Qualitätsprodukten.

Für Zimmerer/Zimmerinnen hängen die Perspektiven verstärkt an der Entwicklung im Hochbau. Der Holzbau gewinnt durch Klimaschutz, Kreislaufwirtschaft und den steigenden Bedarf an ressourcenschonenden Bauweisen an Bedeutung. Öffentliche Förderprogramme, Sanierungsinitiativen und der mehrgeschossige Holzbau tragen dazu bei, die Nachfrage nach qualifizierten Fachkräften zu stabilisieren, auch wenn kurzfristige Schwankungen durch die Baukonjunktur möglich bleiben.

Die Kompetenzanforderungen werden breiter. Neben handwerklichem Geschick, räumlichem Vorstellungsvermögen und Kreativität gewinnen digitale Planungs- und Maschinenkenntnisse, Grundlagen in Automatisierung sowie Wissen über neue Werkstoffe und Verbindungstechniken an Relevanz. In vielen Stellenanzeigen wird zudem ein Führerschein verlangt, da Montage- und Außeneinsätze zum Berufsalltag gehören.


Berufsbeschreibung

PlatzmeisterInnen sorgen für die sachgemäße Lagerung, Sortierung und Ausgabe von Materialien und Maschinen und koordinieren wichtige organisatorische Aufgaben. Sie übernehmen die Personaleinteilung, achten auf die Einhaltung der Sicherheitsvorschriften und überwachen die Bau-, Montage- und Servicetrupps. Auch kleine Reparaturarbeiten sowie die Reinigung von Materialien und Geräten können in ihrem Aufgabenbereich liegen.

Trend

Die folgenden Grafiken zeigen, wie sich die Bedeutung des Berufs in den kommenden Jahren aus jetziger Sicht entwickeln wird, und wie groß die Bedeutung aktuell ist (gemessen als Anteil am gesamten Inseratenaufkommen aller Berufe in Österreich oder dem ausgewählten Bundesland). Die Bedeutung kann dabei in Zukunft zurückgehen (negativer Trend), gleichbleiben oder steigen (positiver Trend). Gleichzeitig wird auch die Anzahl der Inserate des Vorjahres dargestellt, welche zu den Anteilen korrespondieren.

WICHTIG: Für Berufe mit einem hohen Anteil (siehe Grafik: Anteil an allen Inseraten) bedeutet auch ein tendenziell negativer Trend oder ein gleichbleibendes Inserateaufkommen (siehe Grafik: 3-Jahres Trend) durchaus gute Jobaussichten.

3-Jahres Trend (2026-2028)

negativ

Anteil an allen Inseraten (2025)

0% - sehr geringer Anteil

Zahl der Inserate (2025)

<20

Daten und Fakten

Die nachfolgenden Grafiken zeigen die Entwicklung des Inserateaufkommens in den vergangenen Jahren sowie nach Bundesländern und im Vergleich zu ähnlichen Berufen. Zudem werden auch Informationen zu den am Arbeitsmarkt nachgefragten Kompetenzen dargestellt: welche Kompetenzen werden in den Inseraten besonders häufig angegeben (durchschnittlicher Anteil der Jahre 2022 bis 2025 in %), beziehungsweise welche Kompetenzen haben am stärksten an Bedeutung gewonnen (Veränderung der Anteile im Jahresvergleich 2022/23 und 2024/25 in %-Punkten).

Kartenansicht

Diese Karte zeigt die regionale Verteilung der Arbeitskräftenachfrage nach Berufsuntergruppen.

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