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Bergbau, Rohstoffe
Bergbau, Rohstoffe, Glas, Keramik, Stein

84 Inserate geschaltet (2022)
+ 24 Inserate im Vergleich zum Vorjahr (2021 - 2022)

Arbeitsmarktentwicklung in Österreich

Der Bergbau hat in Österreich eine lange Tradition und spielt in manchen Regionen immer noch eine gewisse Rolle - hier sind unter anderem der Magnesit- und Erzabbau zu nennen. Die Selbstversorgung mit mineralischen Rohstoffen ist gering. Auch Berufe im Bereich "Bergbau und Rohstoffe" sind daher am österreichischen Arbeitsmarkt selten und regional sehr beschränkt. Anzumerken ist, dass Österreich aufgrund der langen montanistischen Tradition einige sehr angesehene und qualitativ hochwertige Ausbildungsmöglichkeiten anbietet, etwa im Gießereiinstitut.

Der Krieg in der Ukraine und die damit einhergehenden Sanktionen und Liefereinschränkungen sowie zunehmende geopolitische Spannungen haben in der Europäischen Union dazu geführt, dem Ziel der Versorgungssicherheit mit Rohstoffen eine höhere Priorität einzuräumen. Um die Versorgungssicherheit in Österreich zu steigern, sieht der Masterplan Rohstoffe 2030 unter anderem vor, die lokale und nationale Produktion von primären Rohstoffen zu forcieren (BML 2021). Hier könnten in Zukunft neue Jobs entstehen. Aus jetziger Sicht ist allerdings mit einer gleichbleibenden Bedeutung der Berufe der Berufsobergruppe "Bergbau, Rohstoffe" am österreichischen Arbeitsmarkt zu rechnen (siehe Alteneder et al. 2022).


Berufsbeschreibung

Metallurgen/Metallurginnen und UmformtechnikerInnen bereiten Eisenerze und Schrott für die Roheisengewinnung auf und erzeugen daraus Roheisen und anschließend Stahl. Sie berechnen die Zusammensetzung der Schmelze, rüsten die Produktionsanlagen je nach Bedarf um und beschicken den Hochofen. Sie überwachen den Schmelzvorgang und nehmen den Abstich vor (Entnahme der Schmelze aus dem Hochofen). Weiters warten und reparieren sie die im Hüttenwerk verwendeten Maschinen und Anlagen. Bei der Erzeugung von Halbfabrikaten im Walzwerk werden Metallblöcke und -stränge durch Warm- oder Kaltwalzen zu Blechen oder Drähten verformt.

Trend

Die folgenden Grafiken zeigen, wie sich die Bedeutung des Berufs in den kommenden Jahren aus jetziger Sicht entwickeln wird, und wie groß die Bedeutung aktuell ist (gemessen als Anteil am gesamten Inseratenaufkommen aller Berufe in Österreich oder dem ausgewählten Bundesland). Die Bedeutung kann dabei in Zukunft zurückgehen (negativer Trend), gleichbleiben oder steigen (positiver Trend). Gleichzeitig wird auch die Anzahl der Inserate des Vorjahres dargestellt, welche zu den Anteilen korrespondieren.

WICHTIG: Für Berufe mit einem hohen Anteil (siehe Grafik: Anteil an allen Inseraten) bedeutet auch ein tendenziell negativer Trend oder ein gleichbleibendes Inserateaufkommen (siehe Grafik: 3-Jahres Trend) durchaus gute Jobaussichten.

3-Jahres Trend (2023-2025)

tendenziell positiv

Anteil an allen Inseraten (2022)

0% - sehr geringer Anteil

Zahl der Inserate (2022)

20

Daten und Fakten

Die nachfolgenden Grafiken zeigen die Entwicklung des Inserateaufkommens in den vergangenen Jahren sowie nach Bundesländern und im Vergleich zu ähnlichen Berufen. Zudem werden auch Informationen zu den am Arbeitsmarkt nachgefragten Kompetenzen dargestellt: welche Kompetenzen werden in den Inseraten besonders häufig angegeben (durchschnittlicher Anteil der Jahre 2020 bis 2022 in %), beziehungsweise welche Kompetenzen haben am stärksten an Bedeutung gewonnen (Veränderung der Anteile im Jahresvergleich 2020 und 2022 in %-Punkten).

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