Anlern- und Hilfsberufe Büro
Büro, Marketing, Finanz, Recht, Sicherheit

2.514 Inserate geschaltet (2025)
- 626 Inserate im Vergleich zum Vorjahr (2024 - 2025)

Arbeitsmarktentwicklung in Österreich

Der technologische Fortschritt verändert die Arbeitswelt tiefgreifend, besonders im Büro- und Verwaltungsbereich. Die zunehmende Automatisierung standardisierter Tätigkeiten wie Datenerfassung, Ablage oder einfacher Korrespondenz führt seit Jahren zu einem Rückgang der Nachfrage nach Anlern- und Hilfskräften. International zählen Bürohilfskräfte zu jenen Berufsgruppen, für die die stärksten Beschäftigungsrückgänge erwartet werden (World Economic Forum 2025), und auch in Österreich ist dieser Trend seit längerem erkennbar (Horvath et al. 2024). Getrieben wird diese Entwicklung insbesondere durch digitale Verwaltungssysteme, Self-Service-Portale und zuletzt auch den verstärkten Einsatz KI-gestützter Anwendungen.

Mit dieser Transformation verändern sich auch die Kompetenzanforderungen deutlich. Digitale Grundfertigkeiten werden zunehmend zur Mindestvoraussetzung. Erwartet werden Kenntnisse in Office-Anwendungen, E-Mail- und Terminmanagement oder in kaufmännischer Software wie SAP. Darüber hinaus gewinnt die Fähigkeit an Bedeutung, sich rasch in neue digitale Tools und Plattformen einzuarbeiten (Wegscheider-Protsch & Ziegler 2024). Gleichzeitig verlieren klassische Routinetätigkeiten an Gewicht. Insbesondere in Helfer- und Fachkräfteberufen ist der Anteil potenziell substituierbarer Aufgaben vergleichsweise hoch (Grienberger et al. 2024). Tätigkeiten wie Postbearbeitung, einfache Organisationsaufgaben oder allgemeine administrative Unterstützung bleiben zwar bestehen, verschieben sich jedoch zunehmend in Richtung Koordination, strukturierte Datenpflege und Schnittstellenarbeit zwischen Abteilungen.


Trend

Die folgenden Grafiken zeigen, wie sich die Bedeutung des Berufs in den kommenden Jahren aus jetziger Sicht entwickeln wird, und wie groß die Bedeutung aktuell ist (gemessen als Anteil am gesamten Inseratenaufkommen aller Berufe in Österreich oder dem ausgewählten Bundesland). Die Bedeutung kann dabei in Zukunft zurückgehen (negativer Trend), gleichbleiben oder steigen (positiver Trend). Gleichzeitig wird auch die Anzahl der Inserate des Vorjahres dargestellt, welche zu den Anteilen korrespondieren.

WICHTIG: Für Berufe mit einem hohen Anteil (siehe Grafik: Anteil an allen Inseraten) bedeutet auch ein tendenziell negativer Trend oder ein gleichbleibendes Inserateaufkommen (siehe Grafik: 3-Jahres Trend) durchaus gute Jobaussichten.

3-Jahres Trend (2026-2028)

negativ

Anteil an allen Inseraten (2025)

30% - geringer Anteil

Zahl der Inserate (2025)

266

Daten und Fakten

Die nachfolgenden Grafiken zeigen die Entwicklung des Inserateaufkommens in den vergangenen Jahren sowie nach Bundesländern und im Vergleich zu ähnlichen Berufen. Zudem werden auch Informationen zu den am Arbeitsmarkt nachgefragten Kompetenzen dargestellt: welche Kompetenzen werden in den Inseraten besonders häufig angegeben (durchschnittlicher Anteil der Jahre 2022 bis 2025 in %), beziehungsweise welche Kompetenzen haben am stärksten an Bedeutung gewonnen (Veränderung der Anteile im Jahresvergleich 2022/23 und 2024/25 in %-Punkten).

Kartenansicht

Diese Karte zeigt die regionale Verteilung der Arbeitskräftenachfrage nach Berufsobergruppen.

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