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Biotechnologie, Chemie, Kunststoffproduktion
Chemie, Biotechnologie, Lebensmittel, Kunststoffe

7.310 Inserate geschaltet (2022)
+ 426 Inserate im Vergleich zum Vorjahr (2021 - 2022)

Arbeitsmarktentwicklung in Österreich

Die österreichische Kunststoffverarbeitung ist in Teilbereichen international hochgradig wettbewerbsfähig, gerade bei technischen Kunststoffwaren und Kunststoffverpackungen. Die österreichische Chemieindustrie bedient ein breites Kundenspektrum, ist sehr innovativ und sichert ihre Rolle am Weltmarkt mit technologisch hochwertigen Produkten (Wolf 2022, Wieser 2021). Der Biotechnologiestandort ist im internationalen Vergleich klein, entwickelte sich in den vergangenen Jahren allerdings sehr dynamisch (Wolf 2020). In diesen Branchen, beispielsweise aber auch in der pharmazeutischen Industrie, der Lebensmittel- und Agrarindustrie, der Umwelttechnologie, in Forschung und Entwicklung sowie Medizin finden Personen der Berufsobergruppe "Biotechnologie, Chemie, Kunststoffproduktion" Beschäftigung. Und obwohl viele dieser Branchen stark von der gedämpften Wirtschaftsentwicklung (Ederer & Glocker 2022) und aufgrund ihrer Energieintensität von den hohen Energiekosten (Wolf 2022) negativ betroffen sind, sind die Berufsaussichten für diese hochqualifizierten Arbeitskräfte gut. In den kommenden Jahren kann darüber hinaus von einem weiteren Anstieg der Nachfrage am Arbeitsmarkt ausgegangen werden. Hier bestehen jedoch starke regionale Unterschiede, wobei die Nachfrage in Oberösterreich am höchsten ist.

Die Breite der Berufe sowie der Betätigungsfelder in der Berufsobergruppe "Biotechnologie, Chemie, Kunststoffproduktion" spiegelt sich auch in den häufigsten Kompetenzen wider, die in Stellenanzeigen nachgefragt wurden. Hier waren überfachliche Kompetenzen im Bereich Qualitätsmanagement und in der Kommunikation besonders oft vertreten. Die sonstigen spezifischen Kompetenzanforderungen variieren stark je nach Beruf und Stelle.


Berufsbeschreibung

ChemikerInnen beschäftigten sich mit dem Aufbau und der Umwandlung von Stoffen. Sie arbeiten unter anderem an der Entwicklung und Verbesserung von Materialien, an der Reaktion und Synthese von Roh- und Grundstoffen, an der Entwicklung und Verbesserung von Produktionsverfahren, an Fragen der Kontrolle und Qualitätssicherung und an den dazu notwendigen analytischen Methoden und Technologien.

Trend

Die folgenden Grafiken zeigen, wie sich die Bedeutung des Berufs in den kommenden Jahren aus jetziger Sicht entwickeln wird, und wie groß die Bedeutung aktuell ist (gemessen als Anteil am gesamten Inseratenaufkommen aller Berufe in Österreich oder dem ausgewählten Bundesland). Die Bedeutung kann dabei in Zukunft zurückgehen (negativer Trend), gleichbleiben oder steigen (positiver Trend). Gleichzeitig wird auch die Anzahl der Inserate des Vorjahres dargestellt, welche zu den Anteilen korrespondieren.

WICHTIG: Für Berufe mit einem hohen Anteil (siehe Grafik: Anteil an allen Inseraten) bedeutet auch ein tendenziell negativer Trend oder ein gleichbleibendes Inserateaufkommen (siehe Grafik: 3-Jahres Trend) durchaus gute Jobaussichten.

3-Jahres Trend (2023-2025)

positiv

Anteil an allen Inseraten (2022)

30% - geringer Anteil

Zahl der Inserate (2022)

900

Daten und Fakten

Die nachfolgenden Grafiken zeigen die Entwicklung des Inserateaufkommens in den vergangenen Jahren sowie nach Bundesländern und im Vergleich zu ähnlichen Berufen. Zudem werden auch Informationen zu den am Arbeitsmarkt nachgefragten Kompetenzen dargestellt: welche Kompetenzen werden in den Inseraten besonders häufig angegeben (durchschnittlicher Anteil der Jahre 2020 bis 2022 in %), beziehungsweise welche Kompetenzen haben am stärksten an Bedeutung gewonnen (Veränderung der Anteile im Jahresvergleich 2020 und 2022 in %-Punkten).

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