Datenbanken
Elektrotechnik, Elektronik, Telekommunikation, IT

4.921 Inserate geschaltet (2025)
- 813 Inserate im Vergleich zum Vorjahr (2024 - 2025)

Arbeitsmarktentwicklung in Österreich

Die Verarbeitung großer Datenmengen ("Big Data") gilt als zentrale Voraussetzung der fortschreitenden Digitalisierung, insbesondere im Kontext Künstlicher Intelligenz. Entsprechend stehen die Berufe der Berufsobergruppe "Datenbanken" im Zentrum des digitalen Wandels, der Wirtschaft und Arbeitswelt nachhaltig prägt. Mit der zunehmenden Digitalisierung wächst die Menge verfügbarer Daten branchenübergreifend – von Industrie und Handel über Verwaltung und Gesundheit bis hin zu Medien und Dienstleistungen. Parallel dazu steigt die Bedeutung eines professionellen Datenmanagements sowie der Fähigkeit, umfangreiche Datenbestände strukturiert auszuwerten und für strategische Entscheidungen oder betriebliche Prozesse nutzbar zu machen. Die Berufsaussichten für Data Scientists, DatenbankentwicklerInnen, DatenbankadministratorInnen und Data-Warehouse-ManagerInnen sind demnach sehr gut, wenngleich sich die Nachfrage nach Höchstständen im Zuge der wirtschaftlichen Erholung nach der COVID-19-Pandemie zuletzt stabilisiert hat.

Unternehmen suchen zunehmend Fachkräfte, die nicht nur analytische Kompetenzen mitbringen, sondern auch in der Lage sind, belastbare Dateninfrastrukturen aufzubauen, Schnittstellen zwischen Systemen zu entwickeln und Datenarchitekturen langfristig zu planen. Zusätzliche Impulse entstehen durch Automatisierung, KI-Anwendungen, Cloud-Computing sowie verschärfte Anforderungen an Datenschutz und Datensicherheit, wodurch datenbezogene Kompetenzen auch in kleineren und mittleren Unternehmen an Relevanz gewinnen.

Gefragt sind insbesondere fundierte Kenntnisse in Datenbanksystemen und Programmiersprachen wie SQL und Python, ergänzt um Kompetenzen in Datenmodellierung, Machine Learning, Business Intelligence und Cloud-Technologien. Darüber hinaus werden häufig überfachliche Fähigkeiten wie Projektmanagementkompetenz, Qualitätsbewusstsein und Kommunikationsstärke erwartet, da datengetriebene Tätigkeiten zunehmend in interdisziplinären und anwendungsnahen Kontexten stattfinden.


Berufsbeschreibung

DatenbankentwicklerInnen arbeiten in der Planung, Entwicklung und Implementierung von Datenbanksystemen und Datenbankanwendungen. Zu ihren Aufgaben gehören die Klassifizierung von Datenbanksystemen und die Definition der Anforderungen, die von den AnwenderInnen an die Datenbank gestellt werden. Danach definieren Datenbank-EntwicklerInnen die Kriterien für das Datenbankdesign. Sie haben zu entscheiden, wie flexibel der Datenbankzugriff zu gestalten ist und welche Datensatzverknüpfungen zuzulassen sind (hierarchische, vernetzte oder relationale Datenbank-Strukturen). Schließlich müssen die Datenmodelle und Datenbezüge mit Hilfe einer Beschreibungssprache (z.B. Entity Relationship Modell) erarbeitet werden. Die Definition der Abfragekommandos (Query Language) ermöglicht den BenutzerInnen später den Zugriff auf die Daten und deren Auswertung.

Trend

Die folgenden Grafiken zeigen, wie sich die Bedeutung des Berufs in den kommenden Jahren aus jetziger Sicht entwickeln wird, und wie groß die Bedeutung aktuell ist (gemessen als Anteil am gesamten Inseratenaufkommen aller Berufe in Österreich oder dem ausgewählten Bundesland). Die Bedeutung kann dabei in Zukunft zurückgehen (negativer Trend), gleichbleiben oder steigen (positiver Trend). Gleichzeitig wird auch die Anzahl der Inserate des Vorjahres dargestellt, welche zu den Anteilen korrespondieren.

WICHTIG: Für Berufe mit einem hohen Anteil (siehe Grafik: Anteil an allen Inseraten) bedeutet auch ein tendenziell negativer Trend oder ein gleichbleibendes Inserateaufkommen (siehe Grafik: 3-Jahres Trend) durchaus gute Jobaussichten.

3-Jahres Trend (2026-2028)

positiv

Anteil an allen Inseraten (2025)

30% - geringer Anteil

Zahl der Inserate (2025)

1.198

Daten und Fakten

Die nachfolgenden Grafiken zeigen die Entwicklung des Inserateaufkommens in den vergangenen Jahren sowie nach Bundesländern und im Vergleich zu ähnlichen Berufen. Zudem werden auch Informationen zu den am Arbeitsmarkt nachgefragten Kompetenzen dargestellt: welche Kompetenzen werden in den Inseraten besonders häufig angegeben (durchschnittlicher Anteil der Jahre 2022 bis 2025 in %), beziehungsweise welche Kompetenzen haben am stärksten an Bedeutung gewonnen (Veränderung der Anteile im Jahresvergleich 2022/23 und 2024/25 in %-Punkten).

Kartenansicht

Diese Karte zeigt die regionale Verteilung der Arbeitskräftenachfrage nach Berufsuntergruppen.

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