Elektroinstallation, Betriebselektrik
Elektrotechnik, Elektronik, Telekommunikation, IT

40.089 Inserate geschaltet (2025)
- 8.788 Inserate im Vergleich zum Vorjahr (2024 - 2025)

Arbeitsmarktentwicklung in Österreich

Die Berufsobergruppe "Elektroinstallation, Betriebselektrik" umfasst unter anderem ElektrotechnikerInnen für Installations- und Gebäudetechnik, ServicetechnikerInnen sowie ElektrotechnikerInnen für Anlagen- und Betriebstechnik. Aufgrund dieser breiten Ausrichtung sind Fachkräfte in nahezu allen Wirtschaftsbereichen gefragt – von Bau und Industrie über Energieversorgung bis hin zu Gewerbe und öffentlichen Einrichtungen. In diesem Bereich bestehen gute Beschäftigungsaussichten, in Teilbereichen herrscht ein Fachkräftemangel.

Mittelfristig wirken mehrere strukturelle Treiber nachfragesteigernd. Dazu zählen Investitionen in die Energiewende, der Ausbau erneuerbarer Energiequellen, Elektromobilität, Smart-Home- und Gebäudetechnik sowie die Modernisierung bestehender Strom- und Versorgungsnetze. Auch private Investitionen, etwa in Photovoltaikanlagen, Wärmepumpen oder Ladeinfrastruktur, stützen die Nachfrage – wenngleich sie stark von Energiepreisen, Förderprogrammen und regulatorischen Rahmenbedingungen abhängen.

Arbeitgeber suchen in diesem Berufsfeld eine Kombination aus klassischen handwerklichen und technischen Kompetenzen. Besonders gefragt sind Kenntnisse in Elektrotechnik sowie Elektroinstallation. Kenntnisse in Bereichen wie Maschinenbau, Mess-, Steuerungs- und Regelungstechnik oder Gebäudesystemtechnik ergänzen die Kompetenzanforderungen. Wichtig sind zudem Fähigkeiten im Umgang mit digitalen Planungs- und Diagnosetools, technisches Verständnis und handwerkliches Geschick. Ein Führerschein wird häufig vorausgesetzt.


Trend

Die folgenden Grafiken zeigen, wie sich die Bedeutung des Berufs in den kommenden Jahren aus jetziger Sicht entwickeln wird, und wie groß die Bedeutung aktuell ist (gemessen als Anteil am gesamten Inseratenaufkommen aller Berufe in Österreich oder dem ausgewählten Bundesland). Die Bedeutung kann dabei in Zukunft zurückgehen (negativer Trend), gleichbleiben oder steigen (positiver Trend). Gleichzeitig wird auch die Anzahl der Inserate des Vorjahres dargestellt, welche zu den Anteilen korrespondieren.

WICHTIG: Für Berufe mit einem hohen Anteil (siehe Grafik: Anteil an allen Inseraten) bedeutet auch ein tendenziell negativer Trend oder ein gleichbleibendes Inserateaufkommen (siehe Grafik: 3-Jahres Trend) durchaus gute Jobaussichten.

3-Jahres Trend (2026-2028)

tendenziell positiv

Anteil an allen Inseraten (2025)

95% - sehr hoher Anteil

Zahl der Inserate (2025)

40.089

Daten und Fakten

Die nachfolgenden Grafiken zeigen die Entwicklung des Inserateaufkommens in den vergangenen Jahren sowie nach Bundesländern und im Vergleich zu ähnlichen Berufen. Zudem werden auch Informationen zu den am Arbeitsmarkt nachgefragten Kompetenzen dargestellt: welche Kompetenzen werden in den Inseraten besonders häufig angegeben (durchschnittlicher Anteil der Jahre 2022 bis 2025 in %), beziehungsweise welche Kompetenzen haben am stärksten an Bedeutung gewonnen (Veränderung der Anteile im Jahresvergleich 2022/23 und 2024/25 in %-Punkten).

Kartenansicht

Diese Karte zeigt die regionale Verteilung der Arbeitskräftenachfrage nach Berufsobergruppen.

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