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Industrielle Elektronik, Mikroelektronik, Messtechnik
Elektrotechnik, Elektronik, Telekommunikation, IT

4.591 Inserate geschaltet (2023)
- 1.022 Inserate im Vergleich zum Vorjahr (2022 - 2023)

Arbeitsmarktentwicklung in Österreich

Die Berufsobergruppe "Industrielle Elektronik, Mikroelektronik, Messtechnik" umfasst eine Reihe hochspezialisierter Fachberufe, darunter ElektronikerInnen, Mess- und RegeltechnikerInnen, Hardware-EntwicklerInnen sowie IC-DesignerInnen. Diese Fachkräfte finden in einem technologisch fortschrittlichen und exportorientierten Sektor wie der österreichischen Industrie vielversprechende Berufsaussichten vor, die generell als positiv zu bewerten sind.

Gerade die Elektrotechnik- und Elektronikindustrie in Österreich zeichnet sich durch ihre hohe Technologie- und Exportintensität aus und spielt eine wesentliche Rolle als Arbeitgeber in diesem Berufsfeld. Die Nachfrage nach Fachkräften in dieser Branche ist vielfältig und breit gefächert. Elektronik, Elektrotechnik und Mechatronik verschmelzen zunehmend und sind in der heutigen Zeit oft nicht mehr klar voneinander abzugrenzen. Die Elektronik gewinnt dabei als verbindendes Element in einer Vielzahl von Wirtschaftsbereichen an Bedeutung, einschließlich Maschinen- und Anlagenbau, Medizintechnik sowie Fahrzeugbau, was die branchenübergreifende Relevanz dieser Fachkräfte unterstreicht.

Die Anforderungen an Beschäftigte im Bereich "Industrielle Elektronik, Mikroelektronik, Messtechnik" variieren stark je nach Einsatzgebiet. In der Forschung und Entwicklung ist fundiertes wissenschaftliches Fachwissen unerlässlich, während in kleineren und mittleren Unternehmen, die eine hohe Nachfrage nach diesen Fachkräften verzeichnen, praxisorientierte Fachkenntnisse im Vordergrund stehen. Zudem gewinnen Softwareentwicklungsfähigkeiten und Informatikkenntnisse zunehmend an Bedeutung, vor allem vor dem Hintergrund des Aufkommens von eingebetteten Systemen und des Internets der Dinge (IoT). Angesichts der rasanten technologischen Fortschritte und der zunehmenden Integration von Elektronik in alle Lebensbereiche bieten sich für Fachkräfte in diesem Berufsfeld hervorragende Perspektiven, die sowohl eine hohe fachliche Expertise als auch die Fähigkeit zur interdisziplinären Arbeit erfordern.


Berufsbeschreibung

ElektronikerInnen bietet sich ein extrem breit gefächertes Aufgabengebiet: In der "angewandten Elektronik" beschäftigen sie sich vor allem mit elektronischen Mess-, Steuer- und Regelanlagen sowie mit deren Programmierung. ElektronikerInnen mit Schwerpunkt in der Mikrotechnik arbeiten an elektronischen Bauelementen (z.B. Sensoren, Mikrochips, Halbleiter, Schaltkreise) und mikrotechnischen Systemen. ElektronikerInnen für Kommunikationselektronik bzw. Informations- und Telekommunikationstechnik befassen sich mit Elementen und Geräten für die Funk-, Telekommunikations- und Computertechnik.

ElektronikerInnen können in all diesen Bereichen sowohl planerische Aufgaben übernehmen, in der Produktion tätig sein oder sich mit dem Service von Geräten und Anlagen befassen.

Trend

Die folgenden Grafiken zeigen, wie sich die Bedeutung des Berufs in den kommenden Jahren aus jetziger Sicht entwickeln wird, und wie groß die Bedeutung aktuell ist (gemessen als Anteil am gesamten Inseratenaufkommen aller Berufe in Österreich oder dem ausgewählten Bundesland). Die Bedeutung kann dabei in Zukunft zurückgehen (negativer Trend), gleichbleiben oder steigen (positiver Trend). Gleichzeitig wird auch die Anzahl der Inserate des Vorjahres dargestellt, welche zu den Anteilen korrespondieren.

WICHTIG: Für Berufe mit einem hohen Anteil (siehe Grafik: Anteil an allen Inseraten) bedeutet auch ein tendenziell negativer Trend oder ein gleichbleibendes Inserateaufkommen (siehe Grafik: 3-Jahres Trend) durchaus gute Jobaussichten.

3-Jahres Trend (2024-2026)

positiv

Anteil an allen Inseraten (2023)

0% - sehr geringer Anteil

Zahl der Inserate (2023)

572

Daten und Fakten

Die nachfolgenden Grafiken zeigen die Entwicklung des Inserateaufkommens in den vergangenen Jahren sowie nach Bundesländern und im Vergleich zu ähnlichen Berufen. Zudem werden auch Informationen zu den am Arbeitsmarkt nachgefragten Kompetenzen dargestellt: welche Kompetenzen werden in den Inseraten besonders häufig angegeben (durchschnittlicher Anteil der Jahre 2020 bis 2023 in %), beziehungsweise welche Kompetenzen haben am stärksten an Bedeutung gewonnen (Veränderung der Anteile im Jahresvergleich 2020/21 und 2022/23 in %-Punkten).

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