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Telekommunikation, Nachrichtentechnik
Elektrotechnik, Elektronik, Telekommunikation, IT

8.954 Inserate geschaltet (2022)
+ 2.929 Inserate im Vergleich zum Vorjahr (2021 - 2022)

Arbeitsmarktentwicklung in Österreich

In der Berufsobergruppe "Telekommunikation, Nachrichtentechnik" wird die Nachfrage von Informations- und KommunikationstechnikerInnen getrieben. Diese sind an der Schnittstelle von Elektrotechnik, Mechatronik und Nachrichtentechnik angesiedelt, die Abgrenzung zu ähnlichen Berufen ist kaum möglich. Rezente Studien prognostizieren eine tendenziell rückläufige Bedeutung, beispielsweise zählt Burstedde (2023) Informations- und Telekommunikationsfachkräfte zu den Flop-15 im Zeitraum 2021 bis 2026; auch Wolf (2021) geht von einem Beschäftigungsrückgang aus.

Neben formalen Schlüsselkompetenzen aus der Nachrichten- und Telekommunikationstechnik und der Elektrotechnik werden Management- und Betriebssystemkenntnisse verstärkt nachgefragt. Mit dem Ausbau des 5G-Netzes und den Investitionen in die Glasfasernetze werden sich die Anforderungen an die Beschäftigten innerhalb der Berufsobergruppe "Telekommunikation, Nachrichtentechnik" deutlich verändern.


Berufsbeschreibung

Informations- und KommunikationstechnikerInnen betreuen IT-Hard- und Software sowie Netzwerksysteme und deren Einzelkomponenten (z.B. Server). Sie bauen Computer, Peripheriegeräte und Netzwerke auf und installieren und konfigurieren Betriebssysteme und Anwendungssoftware. Auch das Beheben und Vorbeugen von Störungen und Fehlern an Informations- und Kommunikationssystemen, z.B. durch regelmäßige Updates und durch die Erneuerung und Ergänzung einzelner Komponenten, kann in ihrem Tätigkeitsbereich liegen. Je nach Fachbereich installieren, warten und reparieren sie auch Telekommunikationsartikel, Geräte der Unterhaltungselektronik (z.B. Mobiltelefone und Fernsehgeräte), Geräte aus dem Bereich der Funk-, Radar- und Lasertechnik, Antennen- und Satellitenanlagen, Signaleinrichtungen, sicherheitstechnische Einrichtungen (z.B. Alarm- und Zutrittsanlagen) sowie medizintechnische Geräte. Darüber hinaus beraten und schulen sie AnwenderInnen.

Trend

Die folgenden Grafiken zeigen, wie sich die Bedeutung des Berufs in den kommenden Jahren aus jetziger Sicht entwickeln wird, und wie groß die Bedeutung aktuell ist (gemessen als Anteil am gesamten Inseratenaufkommen aller Berufe in Österreich oder dem ausgewählten Bundesland). Die Bedeutung kann dabei in Zukunft zurückgehen (negativer Trend), gleichbleiben oder steigen (positiver Trend). Gleichzeitig wird auch die Anzahl der Inserate des Vorjahres dargestellt, welche zu den Anteilen korrespondieren.

WICHTIG: Für Berufe mit einem hohen Anteil (siehe Grafik: Anteil an allen Inseraten) bedeutet auch ein tendenziell negativer Trend oder ein gleichbleibendes Inserateaufkommen (siehe Grafik: 3-Jahres Trend) durchaus gute Jobaussichten.

3-Jahres Trend (2023-2025)

tendenziell negativ

Anteil an allen Inseraten (2022)

50% - mittlerer Anteil

Zahl der Inserate (2022)

8.846

Daten und Fakten

Die nachfolgenden Grafiken zeigen die Entwicklung des Inserateaufkommens in den vergangenen Jahren sowie nach Bundesländern und im Vergleich zu ähnlichen Berufen. Zudem werden auch Informationen zu den am Arbeitsmarkt nachgefragten Kompetenzen dargestellt: welche Kompetenzen werden in den Inseraten besonders häufig angegeben (durchschnittlicher Anteil der Jahre 2020 bis 2022 in %), beziehungsweise welche Kompetenzen haben am stärksten an Bedeutung gewonnen (Veränderung der Anteile im Jahresvergleich 2020 und 2022 in %-Punkten).

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