Lager, Logistik
Handel, Logistik, Verkehr

30.657 Inserate geschaltet (2025)
- 565 Inserate im Vergleich zum Vorjahr (2024 - 2025)

Arbeitsmarktentwicklung in Österreich

In der Berufsobergruppe "Lager, Logistik" besteht in Österreich eine anhaltend hohe Nachfrage nach Fachkräften. Besonders häufig gesucht werden LogistikmanagerInnen und LogistikerInnen sowie Betriebslogistikkaufleute. Speditions- und Transportunternehmen, Handelsbetriebe und Industrieunternehmen mit eigenen Lagerstrukturen rekrutieren kontinuierlich Personal, da funktionierende Lieferketten für nahezu alle Branchen zentral sind.

Österreich nimmt aufgrund seiner geografischen Lage eine wichtige Rolle als Logistikdrehscheibe im europäischen Warenverkehr ein. Die enge internationale Vernetzung der Industrie und der hohe Exportanteil vieler Unternehmen wirken grundsätzlich beschäftigungsstützend. Gleichzeitig dämpfen konjunkturelle Unsicherheiten, insbesondere in Industrie und Bauwesen, das kurzfristige Wachstum. Insgesamt bleiben die Beschäftigungsperspektiven jedoch positiv (Alteneder et al. 2025a; Alteneder et al. 2025b). In der Güterbeförderung besteht weiterhin ein hoher Bedarf an BerufskraftfahrerInnen, auch wenn langfristig durch Automatisierung und effizientere Routenplanung ein leichter Nachfragerückgang möglich ist.

Die Kompetenzanforderungen unterscheiden sich je nach Tätigkeitsfeld. BerufskraftfahrerInnen benötigen neben den entsprechenden Führerscheinklassen fundierte Kenntnisse in Transportabwicklung, Ladungssicherung und rechtlichen Vorschriften. Für Logistikfachkräfte gewinnen organisatorische Fähigkeiten, betriebswirtschaftliches Grundwissen und der sichere Umgang mit digitalen Lager- und Warenwirtschaftssystemen zunehmend an Bedeutung. Digitalisierung, automatisierte Lagersysteme und datenbasierte Routen- und Bestandsplanung verändern die Arbeitsprozesse deutlich und machen EDV-Kompetenzen zu einer wichtigen Voraussetzung in vielen Logistikberufen.


Berufsbeschreibung

PostdienstleisterInnen stellen Briefe- und Pakete zu oder arbeiten als Schalterbedienstete. Bei der Zustellung von Briefen, Paketen und Geldsendungen zu den KundInnen in ihren Zustellbezirken sind sie zu Fuß, per Fahrrad, Mofa oder mit dem Auto unterwegs. Schalterbeamte beraten die KundInnen am Schalter in allen postalischen Fragen: Sie nehmen Brief- und Paketsendungen entgegen und bereiten sie für den Versand vor. Sie führen eine eigene Kasse und erledigen Buchhaltungsaufgaben. Darüber hinaus sind sie zum Teil auch mit der Abwicklung einfacher Bankgeschäfte betraut. In privaten Unternehmen arbeiten PostdienstleisterInnen teilweise auch im Büro und/oder Lager: Im Büro kümmern sie sich z. B. um Zollabwicklung und Faktura, erstellen Angebote und vereinbaren Termine für AußendienstmitarbeiterInnen. Im Lagerbereich erledigen sie z. B. die Eingangsscannung, planen Fahrtrouten und sortieren Pakete.

Trend

Die folgenden Grafiken zeigen, wie sich die Bedeutung des Berufs in den kommenden Jahren aus jetziger Sicht entwickeln wird, und wie groß die Bedeutung aktuell ist (gemessen als Anteil am gesamten Inseratenaufkommen aller Berufe in Österreich oder dem ausgewählten Bundesland). Die Bedeutung kann dabei in Zukunft zurückgehen (negativer Trend), gleichbleiben oder steigen (positiver Trend). Gleichzeitig wird auch die Anzahl der Inserate des Vorjahres dargestellt, welche zu den Anteilen korrespondieren.

WICHTIG: Für Berufe mit einem hohen Anteil (siehe Grafik: Anteil an allen Inseraten) bedeutet auch ein tendenziell negativer Trend oder ein gleichbleibendes Inserateaufkommen (siehe Grafik: 3-Jahres Trend) durchaus gute Jobaussichten.

3-Jahres Trend (2026-2028)

tendenziell positiv

Anteil an allen Inseraten (2025)

30% - geringer Anteil

Zahl der Inserate (2025)

1.172

Daten und Fakten

Die nachfolgenden Grafiken zeigen die Entwicklung des Inserateaufkommens in den vergangenen Jahren sowie nach Bundesländern und im Vergleich zu ähnlichen Berufen. Zudem werden auch Informationen zu den am Arbeitsmarkt nachgefragten Kompetenzen dargestellt: welche Kompetenzen werden in den Inseraten besonders häufig angegeben (durchschnittlicher Anteil der Jahre 2022 bis 2025 in %), beziehungsweise welche Kompetenzen haben am stärksten an Bedeutung gewonnen (Veränderung der Anteile im Jahresvergleich 2022/23 und 2024/25 in %-Punkten).

Kartenansicht

Diese Karte zeigt die regionale Verteilung der Arbeitskräftenachfrage nach Berufsuntergruppen.

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