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Landbau, Viehwirtschaft, Tierbetreuung
Landwirtschaft, Gartenbau, Forstwirtschaft

4.134 Inserate geschaltet (2022)
+ 248 Inserate im Vergleich zum Vorjahr (2021 - 2022)

Arbeitsmarktentwicklung in Österreich

Beschäftigte aus der Berufsobergruppe "Landbau, Viehwirtschaft, Tierbetreuung" sind überwiegend entweder in der Landwirtschaft oder bei TierärztInnen tätig. Während bei tierärztlichen OrdinationsassistenInnen für die kommenden Jahre von einer gleichbleibenden Bedeutung ausgegangen werden kann, ist der Trend für die Berufe in der Landwirtschaft - das betrifft landwirtschaftliche Hilfskraft, FacharbeiterIn in der Landwirtschaft und Stallbursch/-mädchen - rückläufig.

In der Landwirtschaft kann seit Jahrzehnten ein Konsolidierungsprozess beobachtet werden: Die Zahl der Betriebe sowie der Beschäftigten geht kontinuierlich zurück, gleichzeitig steigt die bewirtschaftete Fläche je Betrieb - im Volksmund wird dieser Wandel "Bauernsterben" genannt. Um wettbewerbsfähig produzieren zu können, muss in der Landwirtschaft die Arbeitsproduktivität gesteigert werden. Da dies nur über kapitalintensivere Produktionsmethoden gelingen kann, erleben wir eine zunehmende Automatisierung der Produktionsprozesse. Smart Farming, Transparenz, ökologische Aspekte und nicht zuletzt die demografische Entwicklung im ländlichen Raum werden den strukturellen Wandel im primären Bereich weiter beschleunigen, wobei auch gegenläufige Tendenzen zu beobachten sind. So profitiert der Tourismus klar von nachhaltiger Landwirtschaft, der Pflege von Landschaft und Wegen sowie dem Vertrieb regionaler Produkte; es ergeben sich auch für die Landwirtschaft positive Impulse - Nebentätigkeiten wie das Vermieten von Räumlichkeiten und der Vertrieb von regionalen Produkten gewinnen an Bedeutung.

Vergleichsweise gute Berufsaussichten ergeben sich in der Versorgung und Pflege von Tieren. In den österreichischen Haushalten leben mittlerweile 1.537.850 Katzen und 629.120 Hunde - bei steigender Tendenz. Zudem werden rund 120.000 Pferde gehalten.


Berufsbeschreibung

GeflügelwirtschaftsfacharbeiterInnen arbeiten in Brütereien, Aufzucht- und Legebetrieben für alle Arten von Geflügel (Hühner, Puten, Enten, Gänse). Bisher wurde mit Hilfe automatischer Anlagen gefüttert und getränkt, wobei diesbezüglich jedoch ein Umdenken in Richtung tiergerechterer Methoden stattfindet. Sie misten die Gehege aus und pflegen die Tiere, achten auf ihre Gesundheit und kümmern sich um die Stallhygiene. Sie sammeln die Eier ein und kontrollieren, sortieren und verpacken sie. An den Anlagen nehmen sie die erforderlichen Wartungs- und Reparaturarbeiten vor. Je nach Betrieb betreuen sie auch noch andere Tiere und erledigen weitere landwirtschaftliche Tätigkeiten.

Trend

Die folgenden Grafiken zeigen, wie sich die Bedeutung des Berufs in den kommenden Jahren aus jetziger Sicht entwickeln wird, und wie groß die Bedeutung aktuell ist (gemessen als Anteil am gesamten Inseratenaufkommen aller Berufe in Österreich oder dem ausgewählten Bundesland). Die Bedeutung kann dabei in Zukunft zurückgehen (negativer Trend), gleichbleiben oder steigen (positiver Trend). Gleichzeitig wird auch die Anzahl der Inserate des Vorjahres dargestellt, welche zu den Anteilen korrespondieren.

WICHTIG: Für Berufe mit einem hohen Anteil (siehe Grafik: Anteil an allen Inseraten) bedeutet auch ein tendenziell negativer Trend oder ein gleichbleibendes Inserateaufkommen (siehe Grafik: 3-Jahres Trend) durchaus gute Jobaussichten.

3-Jahres Trend (2023-2025)

gleichbleibend

Anteil an allen Inseraten (2022)

0% - sehr geringer Anteil

Zahl der Inserate (2022)

<20

Daten und Fakten

Die nachfolgenden Grafiken zeigen die Entwicklung des Inserateaufkommens in den vergangenen Jahren sowie nach Bundesländern und im Vergleich zu ähnlichen Berufen. Zudem werden auch Informationen zu den am Arbeitsmarkt nachgefragten Kompetenzen dargestellt: welche Kompetenzen werden in den Inseraten besonders häufig angegeben (durchschnittlicher Anteil der Jahre 2020 bis 2022 in %), beziehungsweise welche Kompetenzen haben am stärksten an Bedeutung gewonnen (Veränderung der Anteile im Jahresvergleich 2020 und 2022 in %-Punkten).

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