Metallbe- und -verarbeitung
Maschinenbau, Kfz, Metall

30.643 Inserate geschaltet (2025)
- 2.501 Inserate im Vergleich zum Vorjahr (2024 - 2025)

Arbeitsmarktentwicklung in Österreich

Im europäischen Vergleich hat die Metallbe- und -verarbeitung in Österreich eine besonders hohe Bedeutung. Die Berufsobergruppe stellt eine zentrale Säule der Industrie dar und bietet Beschäftigungsmöglichkeiten sowohl in großen Industriebetrieben als auch in spezialisierten Klein- und Mittelunternehmen. Viele Betriebe sind eng mit Schlüsselbranchen wie dem Fahrzeugbau sowie dem Maschinen- und Anlagenbau verflochten und fungieren als Zulieferer hochwertiger Komponenten. Typisch sind präzise Metallteile für die Automobilindustrie oder maßgeschneiderte Bauteile für komplexe Maschinen. Aktuelle Konjunkturschwächen in diesen Leitindustrien wirken sich jedoch dämpfend auf die Berufsnachfrage aus. Ungeachtet dessen bleiben die Beschäftigungsperspektiven insgesamt gut. Besonders stark nachgefragt werden Fachkräfte wie SchlosserInnen, MetallbearbeiterInnen und MetalltechnikerInnen für Schweißtechnik.

Die Kompetenzanforderungen haben sich in den vergangenen Jahren deutlich erweitert. Klassische handwerkliche Fertigkeiten und metallbearbeitungsbezogene Fachkenntnisse bleiben zentral, werden jedoch zunehmend durch digitale und technologische Fähigkeiten ergänzt. Der Einsatz computergesteuerter Fräs- und Drehmaschinen, automatisierter Fertigungslinien und Schweißroboter erfordert beispielsweise Kenntnisse in der Softwareanwendung. Gleichzeitig steigt der Bedarf an vielseitig einsetzbaren MitarbeiterInnen, die sowohl manuelle Bearbeitungsschritte als auch Programmierung und Bedienung moderner Anlagen beherrschen.

Auch inhaltlich verbreitert sich das Tätigkeitsfeld. Neue Werkstoffe und Verbundmaterialien, etwa im Leichtbau der Fahrzeug- und Luftfahrtindustrie, erhöhen die Anforderungen an Materialverständnis und Qualitätskontrolle. Zusätzlich gewinnt die additive Fertigung, insbesondere der metallbasierte 3D-Druck, an Bedeutung. Diese Verfahren ermöglichen die Herstellung komplexer Bauteile mit hoher Präzision und eröffnen neue Einsatzbereiche, etwa in der Prototypenentwicklung oder spezialisierten Serienfertigung.


Berufsbeschreibung

Je nach Spezialisierung führen MetalldesignerInnen unterschiedliche Tätigkeiten aus: MetalldrückerInnen verformen Blechscheiben (Ronden) händisch oder maschinell durch Druck zu runden und ovalen Hohlkörpern und Formteilen, die in der Elektro-, Maschinenbau- und Entlüftungsindustrie Verwendung finden. GürtlerInnen stellen Gebrauchs- und Ziergegenstände aus Buntmetall wie Beleuchtungskörper, Stiegengeländer, Möbel- und Türbeschläge, Bijouteriewaren usw. her und GraveurInnen bearbeiten händisch oder maschinell mit verschiedenen Stahlsticheln Metalloberflächen. In allen beruflichen Schwerpunkten kommen computergesteuerte Werkzeugmaschinen (CNC) zum Einsatz.

Trend

Die folgenden Grafiken zeigen, wie sich die Bedeutung des Berufs in den kommenden Jahren aus jetziger Sicht entwickeln wird, und wie groß die Bedeutung aktuell ist (gemessen als Anteil am gesamten Inseratenaufkommen aller Berufe in Österreich oder dem ausgewählten Bundesland). Die Bedeutung kann dabei in Zukunft zurückgehen (negativer Trend), gleichbleiben oder steigen (positiver Trend). Gleichzeitig wird auch die Anzahl der Inserate des Vorjahres dargestellt, welche zu den Anteilen korrespondieren.

WICHTIG: Für Berufe mit einem hohen Anteil (siehe Grafik: Anteil an allen Inseraten) bedeutet auch ein tendenziell negativer Trend oder ein gleichbleibendes Inserateaufkommen (siehe Grafik: 3-Jahres Trend) durchaus gute Jobaussichten.

3-Jahres Trend (2026-2028)

negativ

Anteil an allen Inseraten (2025)

0% - sehr geringer Anteil

Zahl der Inserate (2025)

59

Daten und Fakten

Die nachfolgenden Grafiken zeigen die Entwicklung des Inserateaufkommens in den vergangenen Jahren sowie nach Bundesländern und im Vergleich zu ähnlichen Berufen. Zudem werden auch Informationen zu den am Arbeitsmarkt nachgefragten Kompetenzen dargestellt: welche Kompetenzen werden in den Inseraten besonders häufig angegeben (durchschnittlicher Anteil der Jahre 2022 bis 2025 in %), beziehungsweise welche Kompetenzen haben am stärksten an Bedeutung gewonnen (Veränderung der Anteile im Jahresvergleich 2022/23 und 2024/25 in %-Punkten).

Kartenansicht

Diese Karte zeigt die regionale Verteilung der Arbeitskräftenachfrage nach Berufsuntergruppen.

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