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Metallbe- und -verarbeitung
Maschinenbau, Kfz, Metall

38.650 Inserate geschaltet (2022)
+ 3.926 Inserate im Vergleich zum Vorjahr (2021 - 2022)

Arbeitsmarktentwicklung in Österreich

Im europäischen Vergleich spielt die Metallbe- und -verarbeitung in Österreich eine überdurchschnittliche Rolle. Beschäftigte aus dieser Berufsobergruppe werden sowohl von großen Industrieunternehmen als auch vom Gewerbe nachgefragt. Die Betriebe weisen enge Zulieferverflechtungen mit dem Fahrzeug-, Maschinen- und Anlagenbau auf und besetzen vielfach erfolgreich Nischen (Wolf 2023).

Die Anforderungen an Beschäftigte in dieser Berufsobergruppe haben sich in den letzten Jahren deutlich verändert. Eine zunehmende Automatisierung sowie neue digitale Technologien bedingen, dass neben fachlichen Kenntnissen Kompetenzen im Umgang mit modernen Maschinen und Geräten an Bedeutung gewinnen. An dieser Stelle ist anzumerken, dass die Anforderungen generell komplexer werden, Verbundwerkstoffe und die wachsende Bedeutung von additiven Fertigungsmethoden (insbesondere in der Gießereitechnik) sind Beispiele dieses Wandels.

Die Nachfrage am Arbeitsmarkt, gerade nach SchlosserInnen, ist hoch, die relative Bedeutung ist allerdings aufgrund des technologischen Wandels sowie der abnehmenden Baukonjunktur tendenziell rückläufig.


Berufsbeschreibung

OberflächentechnikerInnen beschäftigen sich mit der Veredelung von Metall- und Kunststoffoberflächen. Dabei geht es in erster Linie um die Haltbarmachung der Oberflächen (z.B. Korrosionsschutz, Schutz vor mechanischer Beschädigung) oder um die Verbesserung der Materialeigenschaften (z.B. Härtung). Als Querschnittsbranche und damit Zulieferbranche für viele Wirtschaftsbereiche steht die Oberflächentechnik vielen unterschiedlichen Herausforderungen gegenüber. Uhren- und Schmuck, Bau, Automobil, Elektrotechnik und Elektronik, Armaturen, Inneneinrichtungen sind nur einige Beispiele für den weiten Anwendungsbereich der Oberflächentechnik.

Trend

Die folgenden Grafiken zeigen, wie sich die Bedeutung des Berufs in den kommenden Jahren aus jetziger Sicht entwickeln wird, und wie groß die Bedeutung aktuell ist (gemessen als Anteil am gesamten Inseratenaufkommen aller Berufe in Österreich oder dem ausgewählten Bundesland). Die Bedeutung kann dabei in Zukunft zurückgehen (negativer Trend), gleichbleiben oder steigen (positiver Trend). Gleichzeitig wird auch die Anzahl der Inserate des Vorjahres dargestellt, welche zu den Anteilen korrespondieren.

WICHTIG: Für Berufe mit einem hohen Anteil (siehe Grafik: Anteil an allen Inseraten) bedeutet auch ein tendenziell negativer Trend oder ein gleichbleibendes Inserateaufkommen (siehe Grafik: 3-Jahres Trend) durchaus gute Jobaussichten.

3-Jahres Trend (2023-2025)

negativ

Anteil an allen Inseraten (2022)

0% - sehr geringer Anteil

Zahl der Inserate (2022)

514

Daten und Fakten

Die nachfolgenden Grafiken zeigen die Entwicklung des Inserateaufkommens in den vergangenen Jahren sowie nach Bundesländern und im Vergleich zu ähnlichen Berufen. Zudem werden auch Informationen zu den am Arbeitsmarkt nachgefragten Kompetenzen dargestellt: welche Kompetenzen werden in den Inseraten besonders häufig angegeben (durchschnittlicher Anteil der Jahre 2020 bis 2022 in %), beziehungsweise welche Kompetenzen haben am stärksten an Bedeutung gewonnen (Veränderung der Anteile im Jahresvergleich 2020 und 2022 in %-Punkten).

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