Bildende Kunst, Fotografie
Medien, Grafik, Design, Druck, Kunst, Kunsthandwerk

500 Inserate geschaltet (2025)
- 135 Inserate im Vergleich zum Vorjahr (2024 - 2025)

Arbeitsmarktentwicklung in Österreich

Die beruflichen Perspektiven im Bereich der Bildenden Kunst – etwa für BühnenbildnerInnen, KuratorInnen oder GaleristInnen – hängen stark von individuellen Faktoren ab. Neben künstlerischem Talent spielen praktische Erfahrung, technisches Know-how und ein fundiertes Verständnis kultureller und ästhetischer Zusammenhänge eine zentrale Rolle. Erfolgreiche Erwerbsbiografien in diesen Berufsfeldern beruhen häufig auf der Fähigkeit, kreative Konzepte in konkrete Projekte umzusetzen und sich flexibel an wechselnde Anforderungen anzupassen.

Der österreichische Arbeitsmarkt für bildende Kunst ist vergleichsweise klein und von hoher Konkurrenz geprägt. Feste Stellen entstehen vor allem in Museen, Theatern, Kulturinstitutionen oder größeren Galerien, bleiben jedoch begrenzt. Ein großer Teil der Kulturschaffenden arbeitet projektbezogen oder freiberuflich. Eigeninitiative, Selbstvermarktung und ein belastbares berufliches Netzwerk sind daher entscheidende Erfolgsfaktoren. Ein professionelles Portfolio und kontinuierliche Sichtbarkeit im kulturellen Umfeld erhöhen die Chancen auf Aufträge und Kooperationen deutlich.

Mittelfristige Prognosen gehen eher von stabilen Beschäftigungsperspektiven auf niedrigem Niveau aus. Ursachen liegen unter anderem in der oft angespannten Finanzierung vieler Kultureinrichtungen, begrenzten öffentlichen Fördermitteln und wachsender internationaler Konkurrenz. Gleichzeitig ist zu berücksichtigen, dass klassische Stellenanzeigen nur einen Teil der tatsächlichen Erwerbsmöglichkeiten abbilden. Viele Projekte entstehen über persönliche Kontakte, Ausschreibungen oder direkte Kooperationen, wodurch Selbstständigkeit und Freiberuflichkeit in diesem Feld besonders verbreitet sind.

Innerhalb der Berufsobergruppe "Bildende Kunst, Fotografie" werden in Stellenanzeigen am häufigsten BerufsfotografInnen gesucht. Der Arbeitsmarkt ist insgesamt zwar vergleichsweise klein, bietet jedoch weiterhin Chancen für Fachkräfte mit einem klaren fachlichen Profil und spezialisierter Ausrichtung. Neben fundierten fotografischen Kenntnissen gewinnen Fähigkeiten in grafischer Gestaltung und digitaler Bildbearbeitung an Bedeutung. Der sichere Umgang mit professioneller Bildbearbeitungssoftware – etwa Adobe Photoshop, Lightroom oder vergleichbaren Programmen – gehört mittlerweile zu den grundlegenden Qualifikationen. Darüber hinaus verändern technologische Entwicklungen die Arbeitsweise deutlich. Insbesondere generative Künstliche Intelligenz eröffnet neue Möglichkeiten in der Erstellung und Bearbeitung von Bildern, Videos und audiovisuellen Inhalten. Diese Werkzeuge können Produktionsprozesse beschleunigen und kreative Spielräume erweitern, erhöhen jedoch zugleich den Wettbewerbsdruck (Grienberger et al. 2024).


Trend

Die folgenden Grafiken zeigen, wie sich die Bedeutung des Berufs in den kommenden Jahren aus jetziger Sicht entwickeln wird, und wie groß die Bedeutung aktuell ist (gemessen als Anteil am gesamten Inseratenaufkommen aller Berufe in Österreich oder dem ausgewählten Bundesland). Die Bedeutung kann dabei in Zukunft zurückgehen (negativer Trend), gleichbleiben oder steigen (positiver Trend). Gleichzeitig wird auch die Anzahl der Inserate des Vorjahres dargestellt, welche zu den Anteilen korrespondieren.

WICHTIG: Für Berufe mit einem hohen Anteil (siehe Grafik: Anteil an allen Inseraten) bedeutet auch ein tendenziell negativer Trend oder ein gleichbleibendes Inserateaufkommen (siehe Grafik: 3-Jahres Trend) durchaus gute Jobaussichten.

3-Jahres Trend (2026-2028)

gleichbleibend

Anteil an allen Inseraten (2025)

0% - sehr geringer Anteil

Zahl der Inserate (2025)

500

Daten und Fakten

Die nachfolgenden Grafiken zeigen die Entwicklung des Inserateaufkommens in den vergangenen Jahren sowie nach Bundesländern und im Vergleich zu ähnlichen Berufen. Zudem werden auch Informationen zu den am Arbeitsmarkt nachgefragten Kompetenzen dargestellt: welche Kompetenzen werden in den Inseraten besonders häufig angegeben (durchschnittlicher Anteil der Jahre 2022 bis 2025 in %), beziehungsweise welche Kompetenzen haben am stärksten an Bedeutung gewonnen (Veränderung der Anteile im Jahresvergleich 2022/23 und 2024/25 in %-Punkten).

Kartenansicht

Diese Karte zeigt die regionale Verteilung der Arbeitskräftenachfrage nach Berufsobergruppen.

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