Darstellende Kunst, Musik
Medien, Grafik, Design, Druck, Kunst, Kunsthandwerk

876 Inserate geschaltet (2025)
- 160 Inserate im Vergleich zum Vorjahr (2024 - 2025)

Arbeitsmarktentwicklung in Österreich

Die Berufsobergruppe "Darstellende Kunst, Musik" weist in Österreich nur wenige klassische Stellenausschreibungen auf. Dies deutet darauf hin, dass viele KünstlerInnen selbstständig oder freiberuflich tätig sind und Aufträge häufig außerhalb regulärer Bewerbungsverfahren vergeben werden. In veröffentlichten Inseraten finden sich am ehesten Positionen für ArtistInnen und MusikerInnen, während SchauspielerInnen, TänzerInnen, Disc Jockeys oder Models nur selten über herkömmliche Jobportale gesucht werden. Der Zugang zu Beschäftigungsmöglichkeiten erfolgt daher vielfach über persönliche Netzwerke, Agenturen und direkte Kontakte zu VeranstalterInnen oder ProduzentInnen.

Die beruflichen Perspektiven in den darstellenden und musikalischen Künsten sind stark von individuellen Fähigkeiten und Profilen abhängig. Neben künstlerischem Talent spielen Erfahrung, Referenzen und ein aussagekräftiges Portfolio eine zentrale Rolle. Formale Qualifikationen sind zwar relevant, entscheidend sind jedoch häufig Bühnenpräsenz, kreative Vielseitigkeit und die Fähigkeit zur Selbstvermarktung. Flexibilität und die Bereitschaft, projektbezogen zu arbeiten, gelten als grundlegende Voraussetzungen, um sich in einem stark umkämpften Markt zu behaupten.

Trotz der hohen internationalen Reputation Österreichs als Kulturstandort bleibt der nationale Arbeitsmarkt für darstellende Kunst und Musik vergleichsweise klein. Viele Kulturschaffende sind von unregelmäßigen Engagements, projektbezogener Beschäftigung und schwankenden Einkommen betroffen. Feste Anstellungen abseits des Unterrichtens sind begrenzt, weshalb häufig mehrere Tätigkeitsfelder kombiniert werden, etwa Auftritte und Auftragsproduktionen, um wirtschaftliche Stabilität zu erreichen.

Beschäftigungsprognosen gehen davon aus, dass die Perspektiven in Kultur- und Kreativberufen auch mittelfristig verhalten bleiben. Der Aufbau und die Pflege beruflicher Netzwerke spielen daher eine zentrale Rolle. Kontakte zu KollegInnen, Agenturen, VeranstalterInnen und Produktionsfirmen sowie die Präsenz bei Fachveranstaltungen und Festivals sind wesentliche Faktoren, um kontinuierlich Engagements zu erhalten und langfristig im Berufsfeld bestehen zu können.


Berufsbeschreibung

ArtistInnen unterhalten das Publikum mit außergewöhnlichen Darbietungen wie Akrobatik, Jonglieren, Kunstturnen, Seiltanz, Kunstreiten etc. Ein wesentlicher Teil ihrer Arbeit ist das tägliche Training, um artistische Höchstleistungen erbringen zu können. ArtistInnen sind meist auf eine oder einige wenige Disziplinen spezialisiert (z.B. Hochseil, Vertikalseil, Trapez, Temposprünge, Jonglieren oder Clownerie).

Trend

Die folgenden Grafiken zeigen, wie sich die Bedeutung des Berufs in den kommenden Jahren aus jetziger Sicht entwickeln wird, und wie groß die Bedeutung aktuell ist (gemessen als Anteil am gesamten Inseratenaufkommen aller Berufe in Österreich oder dem ausgewählten Bundesland). Die Bedeutung kann dabei in Zukunft zurückgehen (negativer Trend), gleichbleiben oder steigen (positiver Trend). Gleichzeitig wird auch die Anzahl der Inserate des Vorjahres dargestellt, welche zu den Anteilen korrespondieren.

WICHTIG: Für Berufe mit einem hohen Anteil (siehe Grafik: Anteil an allen Inseraten) bedeutet auch ein tendenziell negativer Trend oder ein gleichbleibendes Inserateaufkommen (siehe Grafik: 3-Jahres Trend) durchaus gute Jobaussichten.

3-Jahres Trend (2026-2028)

tendenziell negativ

Anteil an allen Inseraten (2025)

0% - sehr geringer Anteil

Zahl der Inserate (2025)

59

Daten und Fakten

Die nachfolgenden Grafiken zeigen die Entwicklung des Inserateaufkommens in den vergangenen Jahren sowie nach Bundesländern und im Vergleich zu ähnlichen Berufen. Zudem werden auch Informationen zu den am Arbeitsmarkt nachgefragten Kompetenzen dargestellt: welche Kompetenzen werden in den Inseraten besonders häufig angegeben (durchschnittlicher Anteil der Jahre 2022 bis 2025 in %), beziehungsweise welche Kompetenzen haben am stärksten an Bedeutung gewonnen (Veränderung der Anteile im Jahresvergleich 2022/23 und 2024/25 in %-Punkten).

Kartenansicht

Diese Karte zeigt die regionale Verteilung der Arbeitskräftenachfrage nach Berufsuntergruppen.

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