Grafik, Design
Medien, Grafik, Design, Druck, Kunst, Kunsthandwerk

3.211 Inserate geschaltet (2025)
- 476 Inserate im Vergleich zum Vorjahr (2024 - 2025)

Arbeitsmarktentwicklung in Österreich

In der Berufsobergruppe "Grafik, Design" stehen vor allem GrafikerInnen und Industrial DesignerInnen im Zentrum der Nachfrage. Beide Berufsfelder spielen eine wichtige Rolle bei der visuellen Gestaltung und Vermarktung von Produkten, Dienstleistungen und Marken. Kreative Leistungen werden branchenübergreifend benötigt – von klassischen Printprodukten über digitale Medien bis hin zur Produktentwicklung. Gestaltung beeinflusst damit wesentlich die Außenwirkung von Unternehmen und kann entscheidend zum wirtschaftlichen Erfolg beitragen.

Das Berufsbild der GrafikerInnen hat sich in den vergangenen Jahren stark verändert. Während früher gedruckte Medien dominierten, liegt der Schwerpunkt heute zunehmend im digitalen Raum. Unternehmen benötigen konsistente Onlineauftritte und visuelle Kommunikation über Websites, soziale Medien und digitale Werbeformate. Entsprechend erweitern sich die Kompetenzanforderungen: Neben gestalterischem Talent und Gespür für Trends sind technisches Verständnis und der sichere Umgang mit Grafik-, Layout- und Bildbearbeitungssoftware unerlässlich. Kenntnisse in Webdesign, Multimedia-Produktion und grundlegenden Marketingstrategien gewinnen ebenfalls an Bedeutung. Zunehmend kommen auch KI-gestützte Werkzeuge zur Erstellung von Entwürfen, Bild- und Videomaterial zum Einsatz, was Arbeitsprozesse beschleunigt, aber auch neue Qualifikationen erfordert.

Industrial DesignerInnen befassen sich mit der Gestaltung und Entwicklung von Konsum- und Investitionsgütern. Sie verbinden ästhetische, funktionale und wirtschaftliche Aspekte, um Produkte benutzerfreundlich, technisch umsetzbar und marktfähig zu machen. Ein gelungenes Design kann sowohl die Gebrauchstauglichkeit als auch die Wettbewerbsfähigkeit eines Produkts deutlich erhöhen. In Österreich bestehen dafür vielfältige Einsatzmöglichkeiten, etwa in der Holz- und Möbelindustrie, im Maschinen- und Anlagenbau oder in der Fahrzeugtechnik. Viele Fachkräfte arbeiten freiberuflich oder projektbasiert und übernehmen Aufträge für unterschiedliche Unternehmen.

Trotz grundsätzlich attraktiver Tätigkeitsprofile ist der Arbeitsmarkt von starkem Wettbewerb geprägt. Der Zugang zu stabilen Beschäftigungsverhältnissen erfordert in der Regel eine Kombination aus Fachwissen, Kreativität und praktischer Projekterfahrung. Gleichzeitig unterliegen Grafik- und Designberufe einem raschen technologischen Wandel. Neue Softwarelösungen, digitale Produktionsmethoden und sich schnell verändernde Kundenanforderungen machen kontinuierliche Weiterbildung und Anpassungsfähigkeit zu zentralen Erfolgsfaktoren.


Berufsbeschreibung

GrafikerInnen entwerfen das äußere Erscheinungsbild von Druckwerken (z.B. Plakate, Bücher, Prospekte, Zeitschriften, Verpackungen, Inserate) und bildschirmbasierten BenutzerInnenoberflächen (z.B. Webseiten, Computerprogramme). Dabei kommunizieren sie mit den AuftraggeberInnen, erstellen Entwürfe, arbeiten grafischen Lösungen im Detail aus und erarbeiten druckfähige Reinzeichnungen bzw. setzen die Ergebnisse im Web um. Im Rahmen ihrer Tätigkeit arbeiten GrafikerInnen mit Personen aus den Bereichen Multimedia, Web-Design sowie Marketing und Druck zusammen.

Trend

Die folgenden Grafiken zeigen, wie sich die Bedeutung des Berufs in den kommenden Jahren aus jetziger Sicht entwickeln wird, und wie groß die Bedeutung aktuell ist (gemessen als Anteil am gesamten Inseratenaufkommen aller Berufe in Österreich oder dem ausgewählten Bundesland). Die Bedeutung kann dabei in Zukunft zurückgehen (negativer Trend), gleichbleiben oder steigen (positiver Trend). Gleichzeitig wird auch die Anzahl der Inserate des Vorjahres dargestellt, welche zu den Anteilen korrespondieren.

WICHTIG: Für Berufe mit einem hohen Anteil (siehe Grafik: Anteil an allen Inseraten) bedeutet auch ein tendenziell negativer Trend oder ein gleichbleibendes Inserateaufkommen (siehe Grafik: 3-Jahres Trend) durchaus gute Jobaussichten.

3-Jahres Trend (2026-2028)

gleichbleibend

Anteil an allen Inseraten (2025)

30% - geringer Anteil

Zahl der Inserate (2025)

1.309

Daten und Fakten

Die nachfolgenden Grafiken zeigen die Entwicklung des Inserateaufkommens in den vergangenen Jahren sowie nach Bundesländern und im Vergleich zu ähnlichen Berufen. Zudem werden auch Informationen zu den am Arbeitsmarkt nachgefragten Kompetenzen dargestellt: welche Kompetenzen werden in den Inseraten besonders häufig angegeben (durchschnittlicher Anteil der Jahre 2022 bis 2025 in %), beziehungsweise welche Kompetenzen haben am stärksten an Bedeutung gewonnen (Veränderung der Anteile im Jahresvergleich 2022/23 und 2024/25 in %-Punkten).

Kartenansicht

Diese Karte zeigt die regionale Verteilung der Arbeitskräftenachfrage nach Berufsuntergruppen.

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