Kunsthandwerk, Uhren, Schmuck
Medien, Grafik, Design, Druck, Kunst, Kunsthandwerk

250 Inserate geschaltet (2025)
- 37 Inserate im Vergleich zum Vorjahr (2024 - 2025)

Arbeitsmarktentwicklung in Österreich

Die Berufsobergruppe "Kunsthandwerk, Uhren, Schmuck" umfasst eine Reihe hoch spezialisierter Handwerksberufe mit langer Tradition. Dazu zählen unter anderem NaturmaterialienverarbeiterInnen, Gold- und SilberschmiedInnen, JuwelierInnen, UhrmacherInnen und ZeitmesstechnikerInnen sowie MusikinstrumentenerzeugerInnen. Der Arbeitsmarkt in diesen Bereichen ist stark nischenorientiert. Entsprechend erscheinen vergleichsweise wenige klassische Stellenausschreibungen, da viele Tätigkeiten selbstständig, in Kleinbetrieben oder projektbezogen organisiert sind.

Eine zentrale Herausforderung ist der Wettbewerb mit industriell gefertigten Massenprodukten, die meist zu deutlich niedrigeren Preisen angeboten werden. Während industrielle Serienfertigung auf Effizienz und Standardisierung setzt, beruhen kunsthandwerkliche Berufe auf individueller Maßarbeit, Präzision und materialbezogener Expertise. Um wirtschaftlich bestehen zu können, gewinnt daher Spezialisierung an Bedeutung. Erfolgreiche Strategien liegen häufig in hochpreisigen Segmenten, in der Anfertigung individueller Einzelstücke oder im Ausbau von Wartungs- und Reparaturdienstleistungen, da diese Tätigkeiten nur begrenzt automatisierbar sind und handwerkliches Können weiterhin stark nachgefragt bleibt.

Trotz struktureller Herausforderungen existiert eine stabile, wenn auch begrenzte Nachfrage nach handgefertigten Produkten. Ein Teil der KundInnen legt besonderen Wert auf regionale Herstellung, Qualität und Individualität sowie auf die kulturelle und handwerkliche Herkunft der Produkte. Insgesamt zeigt die langfristige Beschäftigungsentwicklung jedoch eher einen rückläufigen Trend, da Nischenmärkte das Volumen industrieller Produktion nicht ausgleichen können.

Für eine erfolgreiche Tätigkeit in diesem Berufsfeld sind Kreativität, gestalterische Eigenständigkeit und ausgeprägtes handwerkliches Geschick zentrale Voraussetzungen. Ergänzend gewinnen unternehmerische Kompetenzen an Bedeutung, insbesondere im Bereich Vermarktung, Kundenberatung und digitaler Präsentation der eigenen Produkte.


Berufsbeschreibung

Gold- und SilberschmiedInnen und JuwelierInnen stellen nach eigenen oder vorgegebenen Entwürfen Schmuckstücke und Schmuckgegenstände (z.B. Ringe, Halsketten, Pokale, Schmuckdosen etc.) aus Edelmetallen (Gold, Silber, Platin), Edelsteinen, künstlich hergestellten Schmucksteinen und sonstigen Materialien wie Perlen oder Korallen her.

Trend

Die folgenden Grafiken zeigen, wie sich die Bedeutung des Berufs in den kommenden Jahren aus jetziger Sicht entwickeln wird, und wie groß die Bedeutung aktuell ist (gemessen als Anteil am gesamten Inseratenaufkommen aller Berufe in Österreich oder dem ausgewählten Bundesland). Die Bedeutung kann dabei in Zukunft zurückgehen (negativer Trend), gleichbleiben oder steigen (positiver Trend). Gleichzeitig wird auch die Anzahl der Inserate des Vorjahres dargestellt, welche zu den Anteilen korrespondieren.

WICHTIG: Für Berufe mit einem hohen Anteil (siehe Grafik: Anteil an allen Inseraten) bedeutet auch ein tendenziell negativer Trend oder ein gleichbleibendes Inserateaufkommen (siehe Grafik: 3-Jahres Trend) durchaus gute Jobaussichten.

3-Jahres Trend (2026-2028)

negativ

Anteil an allen Inseraten (2025)

0% - sehr geringer Anteil

Zahl der Inserate (2025)

101

Daten und Fakten

Die nachfolgenden Grafiken zeigen die Entwicklung des Inserateaufkommens in den vergangenen Jahren sowie nach Bundesländern und im Vergleich zu ähnlichen Berufen. Zudem werden auch Informationen zu den am Arbeitsmarkt nachgefragten Kompetenzen dargestellt: welche Kompetenzen werden in den Inseraten besonders häufig angegeben (durchschnittlicher Anteil der Jahre 2022 bis 2025 in %), beziehungsweise welche Kompetenzen haben am stärksten an Bedeutung gewonnen (Veränderung der Anteile im Jahresvergleich 2022/23 und 2024/25 in %-Punkten).

Kartenansicht

Diese Karte zeigt die regionale Verteilung der Arbeitskräftenachfrage nach Berufsuntergruppen.

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