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Printmedien, Neue Medien
Medien, Grafik, Design, Druck, Kunst, Kunsthandwerk

9.111 Inserate geschaltet (2022)
+ 109 Inserate im Vergleich zum Vorjahr (2021 - 2022)

Arbeitsmarktentwicklung in Österreich

Die Berufsobergruppe "Printmedien, Neue Medien" ist äußerst stark vom digitalen Wandel betroffen. Printmedien verlieren an Relevanz, der Onlinebereich gewinnt. Damit verbunden werden immer weniger Werbeanzeigen in klassischen Printmedien geschalten, die Ertragslage geht zurück. Gleichzeitig wächst der digitale Markt kontinuierlich, wobei hier gänzlich andere Rahmenbedingungen vorherrschen. Zwei weitere Trends sind anzusprechen: Erstens nimmt die Relevanz von Fachjournalismus zu, es kommt zu einer zunehmenden Spezialisierung; zweitens könnten neue technologische Entwicklungen, wie beispielsweise im Bereich der generativen künstlichen Intelligenz, das Berufsbild weiter stark verändern.

Nachgefragt in der Berufsobergruppe werden in erster Linie Web-DesignerInnen, Web-EntwicklerInnen sowie Content-MangerInnen. Sie liefern wichtige Komponenten für einen professionellen Onlineauftritt von Unternehmen. Ihre Leistungen werden demnach in nahezu allen Bereichen der Wirtschaft nachgefragt, wobei Beschäftigte oftmals in Agenturen oder IT-Dienstleistungsunternehmen arbeiten. Im Bereich der klassischen Medien sind die Berufsaussichten für JournalistInnen überschaubar, außerdem wird nur ein geringer Anteil über Inserate gesucht.

Insgesamt wird der Berufsobergruppe "Printmedien, Neue Medien" eine tendenziell positive Entwicklung prognostiziert. Die nachgefragten Kompetenzen verschieben sich klar in Richtung Digitalkompetenzen. In Inseraten werden unter anderem Internetentwicklung, Administration, Programmiersprachen, Softwareentwicklung, Grafik- und Webdesign sowie Bildbearbeitung, Multimedia, Marketing und Kommunikationsstärke häufig genannt.


Berufsbeschreibung

Content-ManagerInnen beschäftigen sich mit der professionellen Aufbereitung von Inhalten für Websites und soziale Netzwerke. Dabei zählen sowohl die Konzeption der textlichen und audiovisuellen Inhalte, deren Beschaffung und Erstellung, die technische Einbindung als auch die laufende Pflege und Qualitätskontrolle zu ihren Aufgaben. Sie erstellen die Inhalte zum Teil auch selbst bzw. arbeiten – vor allem in größeren Unternehmen bzw. Institutionen – eng mit MitarbeiterInnen aus den Bereichen Redaktion, Grafik, Programmierung, Öffentlichkeitsarbeit und Marketing zusammen.

Im Unterschied zu Content-ManagerInnen sind Web-MasterInnen vor allem für die technische Betreuung von Webseiten, z.B. für die Datensicherheit und die Zugangsverwaltung, zuständig.

Trend

Die folgenden Grafiken zeigen, wie sich die Bedeutung des Berufs in den kommenden Jahren aus jetziger Sicht entwickeln wird, und wie groß die Bedeutung aktuell ist (gemessen als Anteil am gesamten Inseratenaufkommen aller Berufe in Österreich oder dem ausgewählten Bundesland). Die Bedeutung kann dabei in Zukunft zurückgehen (negativer Trend), gleichbleiben oder steigen (positiver Trend). Gleichzeitig wird auch die Anzahl der Inserate des Vorjahres dargestellt, welche zu den Anteilen korrespondieren.

WICHTIG: Für Berufe mit einem hohen Anteil (siehe Grafik: Anteil an allen Inseraten) bedeutet auch ein tendenziell negativer Trend oder ein gleichbleibendes Inserateaufkommen (siehe Grafik: 3-Jahres Trend) durchaus gute Jobaussichten.

3-Jahres Trend (2023-2025)

gleichbleibend

Anteil an allen Inseraten (2022)

30% - geringer Anteil

Zahl der Inserate (2022)

2.019

Daten und Fakten

Die nachfolgenden Grafiken zeigen die Entwicklung des Inserateaufkommens in den vergangenen Jahren sowie nach Bundesländern und im Vergleich zu ähnlichen Berufen. Zudem werden auch Informationen zu den am Arbeitsmarkt nachgefragten Kompetenzen dargestellt: welche Kompetenzen werden in den Inseraten besonders häufig angegeben (durchschnittlicher Anteil der Jahre 2020 bis 2022 in %), beziehungsweise welche Kompetenzen haben am stärksten an Bedeutung gewonnen (Veränderung der Anteile im Jahresvergleich 2020 und 2022 in %-Punkten).

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