Rundfunk, Film und Fernsehen
Medien, Grafik, Design, Druck, Kunst, Kunsthandwerk

1.278 Inserate geschaltet (2025)
+ 60 Inserate im Vergleich zum Vorjahr (2024 - 2025)

Arbeitsmarktentwicklung in Österreich

Die Berufsobergruppe "Rundfunk, Film und Fernsehen" umfasst eine Vielzahl kreativer und technischer Tätigkeiten. Im Vergleich zu anderen Berufsfeldern erscheinen jedoch relativ wenige klassische Stellenausschreibungen, da viele Beschäftigungsverhältnisse projektbezogen oder freiberuflich organisiert sind. Am häufigsten nachgefragt werden VeranstaltungstechnikerInnen sowie Fachkräfte aus Film-, Bühnen- und Medienberufen, wobei Aufgabenprofile und Qualifikationsanforderungen stark variieren.

VeranstaltungstechnikerInnen sind maßgeblich an der technischen Umsetzung von Konzerten, Theateraufführungen, Messen und sonstigen Events beteiligt. Ihre Aufgaben reichen vom Aufbau und der Betreuung bis zum Abbau von Bühnenkonstruktionen sowie von der Installation und Steuerung von Ton-, Licht- und Medientechnik. Neben handwerklichem Geschick werden fundierte technische Kenntnisse in den Bereichen Audio-, Licht- und Bühnentechnik erwartet. Der sichere Umgang mit komplexen digitalen Steuerungssystemen gehört zunehmend zum Standardprofil. In vielen Stellenausschreibungen wird zudem Mobilität vorausgesetzt, häufig in Form eines Führerscheins, da Transport und Logistik von Veranstaltungsequipment Teil des Arbeitsalltags sein können.

Für Film-, Bühnen- und Medienschaffende bestehen Beschäftigungsmöglichkeiten vor allem in Produktionsfirmen, Rundfunkanstalten, Theatern, Tonstudios sowie in der Werbe- und Medienbranche. Die Tätigkeitsfelder sind breit gefächert und reichen von Regie, Drehbuch und Kameraarbeit über Schnitt, Animation und Postproduktion bis hin zu Bühnenbild, Kostümgestaltung und Tontechnik. Entsprechend unterschiedlich sind die Kompetenzanforderungen, die sowohl kreative und gestalterische Fähigkeiten als auch technisches Know-how und organisatorisches Geschick umfassen. Viele Fachkräfte arbeiten freiberuflich oder projektbasiert, was Flexibilität ermöglicht, jedoch auch ein hohes Maß an Eigeninitiative, Selbstorganisation und unternehmerischem Denken erfordert. Der Wettbewerb um Aufträge und Projekte gilt traditionell als intensiv.

Die Medien- und Unterhaltungsbranche befindet sich zudem in einem tiefgreifenden technologischen Wandel. Digitale Produktionsverfahren, automatisierte Schnittsysteme und Anwendungen Künstlicher Intelligenz gewinnen an Bedeutung und verändern Arbeitsabläufe sowie Kompetenzprofile. Für Medienschaffende wird kontinuierliche Weiterbildung damit zu einer zentralen Voraussetzung, um mit neuen Technologien Schritt zu halten und langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben.


Berufsbeschreibung

ModeratorInnen führen in Radio und Fernsehen durch Nachrichten- und Magazinsendungen sowie Talkshows. Sie moderieren auch auf öffentlichen Messen, Kultur- und Sportveranstaltungen sowie Firmenveranstaltungen. Sie leiten Podiumsgespräche, Diskussionsveranstaltungen und führen durch Konferenzen. Auch Vorbereitungsarbeiten wie die Recherche und das Vorbereiten des Moderationstextes sind Teil ihrer Arbeit. ModeratorInnen arbeiten auch an organisatorischen und inhaltlichen Konzepten von Sendungen mit.

Trend

Die folgenden Grafiken zeigen, wie sich die Bedeutung des Berufs in den kommenden Jahren aus jetziger Sicht entwickeln wird, und wie groß die Bedeutung aktuell ist (gemessen als Anteil am gesamten Inseratenaufkommen aller Berufe in Österreich oder dem ausgewählten Bundesland). Die Bedeutung kann dabei in Zukunft zurückgehen (negativer Trend), gleichbleiben oder steigen (positiver Trend). Gleichzeitig wird auch die Anzahl der Inserate des Vorjahres dargestellt, welche zu den Anteilen korrespondieren.

WICHTIG: Für Berufe mit einem hohen Anteil (siehe Grafik: Anteil an allen Inseraten) bedeutet auch ein tendenziell negativer Trend oder ein gleichbleibendes Inserateaufkommen (siehe Grafik: 3-Jahres Trend) durchaus gute Jobaussichten.

3-Jahres Trend (2026-2028)

tendenziell negativ

Anteil an allen Inseraten (2025)

0% - sehr geringer Anteil

Zahl der Inserate (2025)

227

Daten und Fakten

Die nachfolgenden Grafiken zeigen die Entwicklung des Inserateaufkommens in den vergangenen Jahren sowie nach Bundesländern und im Vergleich zu ähnlichen Berufen. Zudem werden auch Informationen zu den am Arbeitsmarkt nachgefragten Kompetenzen dargestellt: welche Kompetenzen werden in den Inseraten besonders häufig angegeben (durchschnittlicher Anteil der Jahre 2022 bis 2025 in %), beziehungsweise welche Kompetenzen haben am stärksten an Bedeutung gewonnen (Veränderung der Anteile im Jahresvergleich 2022/23 und 2024/25 in %-Punkten).

Kartenansicht

Diese Karte zeigt die regionale Verteilung der Arbeitskräftenachfrage nach Berufsuntergruppen.

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