Gehobene medizinisch-technische Dienste
Soziales, Gesundheit, Schönheitspflege

6.320 Inserate geschaltet (2025)
- 794 Inserate im Vergleich zum Vorjahr (2024 - 2025)

Arbeitsmarktentwicklung in Österreich

Die Nachfrage nach Fachkräften im Gesundheitswesen wächst in Österreich seit Jahren kontinuierlich und wird Prognosen zufolge auch künftig weiter zunehmen (Alteneder et al. 2025b). Auffällig ist dabei eine zunehmende Ausdifferenzierung der Beschäftigungsfelder. Neben klassischen Einrichtungen wie Krankenhäusern und Kliniken steigt auch im privaten und außerklinischen Bereich der Bedarf an qualifiziertem Personal. Dazu zählen unter anderem medizinische Forschungszentren, Kur- und Rehabilitationsbetriebe, Pflegeeinrichtungen, Ambulatorien sowie medizinisch-diagnostische Labore. Von dieser Entwicklung profitiert auch die Berufsobergruppe "Gehobene medizinisch-technische Dienste".

Der steigende Bedarf an medizinischen Leistungen lässt sich auf mehrere strukturelle Faktoren zurückführen. Der demografische Wandel und die wachsende Zahl älterer Menschen erhöhen langfristig die Inanspruchnahme gesundheitlicher Dienstleistungen. Gleichzeitig führen medizinische Innovationen zu neuen Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten, wodurch zusätzliche Nachfrage entsteht. Ergänzend hat sich ein stärker gesundheitsorientierter Lebensstil etabliert, der präventive Untersuchungen, Therapien und Beratungsangebote stärker in den Fokus rückt. Diese Kombination aus demografischen, technologischen und gesellschaftlichen Entwicklungen spricht für anhaltend stabile bis wachsende Beschäftigungsperspektiven.

Die Kompetenzanforderungen innerhalb der gehobenen medizinisch-technischen Dienste sind breit gefächert. Zentrale Grundlage bildet ein fundiertes medizinisch-technisches Fachwissen, das je nach Spezialisierung unterschiedliche Schwerpunkte aufweist. Darüber hinaus gewinnen überfachliche Kompetenzen zunehmend an Bedeutung. Teamfähigkeit und Kommunikationsfähigkeit sind essenziell, da viele Tätigkeiten in interdisziplinären Versorgungsstrukturen erfolgen und direkten PatientInnenkontakt beinhalten. Die fortschreitende Digitalisierung verändert zudem die Arbeitsweise deutlich. Digitale Bildgebung, automatisierte Analysesysteme und datenbasierte Dokumentation eröffnen neue diagnostische und therapeutische Möglichkeiten und erhöhen zugleich die Anforderungen an digitale Kompetenzen. Gleichzeitig verbessert die digitale Vernetzung die Abstimmung zwischen GesundheitsdienstleisterInnen und PatientInnen und trägt zu effizienteren Versorgungsabläufen bei.


Berufsbeschreibung

DiätologInnen erstellen eigenverantwortlich nach ärztlicher Anordnung Ernährungspläne für kranke Personen, die Diät halten oder die Ernährung umstellen müssen. Sie berechnen Nährstoff-, Vitamin-, Mineralstoffgehalt der Speisen, leiten deren Zubereitung an und überwachen sie. Sie reden mit den PatientInnen über ihre Ernährungsgewohnheiten und erarbeiten gemeinsam Programme, die deren Ernährungsweise entsprechen und die Gesundheit fördern. Zudem beraten sie Kranke und deren Angehörige über die praktische Durchführung der ärztlichen Diätverordnung, z. B. nach einem Krankenhaus- oder Kuraufenthalt. DiätologInnen beraten auch gesunde Menschen mit besonderen Belastungen, z. B. einer Schwangerschaft. Darüber hinaus können sie im Rahmen von Gesundheitsprogrammen tätig sein, z. B. in der Gesundheitsförderung in Schulen oder Kindergärten.

Trend

Die folgenden Grafiken zeigen, wie sich die Bedeutung des Berufs in den kommenden Jahren aus jetziger Sicht entwickeln wird, und wie groß die Bedeutung aktuell ist (gemessen als Anteil am gesamten Inseratenaufkommen aller Berufe in Österreich oder dem ausgewählten Bundesland). Die Bedeutung kann dabei in Zukunft zurückgehen (negativer Trend), gleichbleiben oder steigen (positiver Trend). Gleichzeitig wird auch die Anzahl der Inserate des Vorjahres dargestellt, welche zu den Anteilen korrespondieren.

WICHTIG: Für Berufe mit einem hohen Anteil (siehe Grafik: Anteil an allen Inseraten) bedeutet auch ein tendenziell negativer Trend oder ein gleichbleibendes Inserateaufkommen (siehe Grafik: 3-Jahres Trend) durchaus gute Jobaussichten.

3-Jahres Trend (2026-2028)

tendenziell negativ

Anteil an allen Inseraten (2025)

0% - sehr geringer Anteil

Zahl der Inserate (2025)

316

Daten und Fakten

Die nachfolgenden Grafiken zeigen die Entwicklung des Inserateaufkommens in den vergangenen Jahren sowie nach Bundesländern und im Vergleich zu ähnlichen Berufen. Zudem werden auch Informationen zu den am Arbeitsmarkt nachgefragten Kompetenzen dargestellt: welche Kompetenzen werden in den Inseraten besonders häufig angegeben (durchschnittlicher Anteil der Jahre 2022 bis 2025 in %), beziehungsweise welche Kompetenzen haben am stärksten an Bedeutung gewonnen (Veränderung der Anteile im Jahresvergleich 2022/23 und 2024/25 in %-Punkten).

Kartenansicht

Diese Karte zeigt die regionale Verteilung der Arbeitskräftenachfrage nach Berufsuntergruppen.

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