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Handel mit Gesundheitsprodukten
Soziales, Gesundheit, Schönheitspflege

1.123 Inserate geschaltet (2022)
+ 168 Inserate im Vergleich zum Vorjahr (2021 - 2022)

Arbeitsmarktentwicklung in Österreich

Der Beruf der ApothekerIn ist streng reglementiert. Er kann nur ausgeübt werden, wenn die gesetzlich vorgeschriebene Ausbildung abgeschlossen und die fachliche Eignung geprüft wurde. ApothekerInnen müssen neben einem abgeschlossenen pharmazeutischen Studium eine fünfjährige pharmazeutische Tätigkeit in einer öffentlichen Apotheke oder Anstaltsapotheke vorweisen können, um zur Aspirantenprüfung zugelassen zu werden. Auch die Neueröffnung einer Apotheke ist in Österreich eine echte Herausforderung: Die Betriebsräumlichkeiten müssen vorhanden sein, andere ApothekerInnen im potenziellen Einzugsgebiet haben Parteistellung und dürfen beeinspruchen; letztlich entscheidet ein Bedarfsgutachten der Österreichischen Apothekerkammer den weiteren Verfahrenslauf. Apotheken haben in Österreich das Monopol für den Vertrieb von Arzneimitteln, auch rezeptfreie Arzneimittel dürfen nur von Apotheken bezogen werden. In Österreich ist die Apothekendichte im internationalen Vergleich hoch: Es gibt 1.415 öffentliche Apotheken und 31 Filialapotheken (Stand 31. Dezember 2022). Grundsätzlich besteht keine Unterversorgung, wobei einige periphere Regionen als unterversorgt gelten - hier erfolgt eine Versorgung über ärztliche Hausapotheken. Die Nachfrage nach Gesundheitsprodukten in Österreich wird steigen, unter anderem aufgrund des demografischen Wandels: Die österreichische Bevölkerung wird immer älter, mit zunehmendem Alter steigt auch der Bedarf an Medikamenten und Arzneimitteln. Bei ApothekerInnen wird ein tendenziell positiver Trend prognostiziert. Gleiches gilt für pharmazeutisch-kaufmännische AssistentInnen, die ApothekerInnen im Verkauf und in der Organisation unterstützen.

Die beruflichen Tätigkeiten orientieren sich stark an den gesetzlich vorgegebenen Inhalten der Ausbildung, wobei überfachliche Qualifikationen an Relevanz gewinnen, etwa Teamfähigkeit oder Rechts-, Logistik- und Verkaufskenntnisse. Bei pharmazeutisch-kaufmännischen AssistentInnen besteht ein gewisses Substitutionspotenzial durch die Automatisierung von Prozessen.


Trend

Die folgenden Grafiken zeigen, wie sich die Bedeutung des Berufs in den kommenden Jahren aus jetziger Sicht entwickeln wird, und wie groß die Bedeutung aktuell ist (gemessen als Anteil am gesamten Inseratenaufkommen aller Berufe in Österreich oder dem ausgewählten Bundesland). Die Bedeutung kann dabei in Zukunft zurückgehen (negativer Trend), gleichbleiben oder steigen (positiver Trend). Gleichzeitig wird auch die Anzahl der Inserate des Vorjahres dargestellt, welche zu den Anteilen korrespondieren.

WICHTIG: Für Berufe mit einem hohen Anteil (siehe Grafik: Anteil an allen Inseraten) bedeutet auch ein tendenziell negativer Trend oder ein gleichbleibendes Inserateaufkommen (siehe Grafik: 3-Jahres Trend) durchaus gute Jobaussichten.

3-Jahres Trend (2023-2025)

tendenziell positiv

Anteil an allen Inseraten (2022)

30% - geringer Anteil

Zahl der Inserate (2022)

1.123

Daten und Fakten

Die nachfolgenden Grafiken zeigen die Entwicklung des Inserateaufkommens in den vergangenen Jahren sowie nach Bundesländern und im Vergleich zu ähnlichen Berufen. Zudem werden auch Informationen zu den am Arbeitsmarkt nachgefragten Kompetenzen dargestellt: welche Kompetenzen werden in den Inseraten besonders häufig angegeben (durchschnittlicher Anteil der Jahre 2020 bis 2022 in %), beziehungsweise welche Kompetenzen haben am stärksten an Bedeutung gewonnen (Veränderung der Anteile im Jahresvergleich 2020 und 2022 in %-Punkten).

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