Soziale Betreuung, Beratung, Therapie
Soziales, Gesundheit, Schönheitspflege

15.662 Inserate geschaltet (2025)
- 2.972 Inserate im Vergleich zum Vorjahr (2024 - 2025)

Arbeitsmarktentwicklung in Österreich

Die Nachfrage nach Fachkräften in der Berufsobergruppe "Soziale Betreuung, Beratung, Therapie" entwickelt sich in Österreich seit Jahren deutlich positiv. Besonders stark gesucht werden SozialarbeiterInnen und HeimhelferInnen. Treiber dieser Entwicklung sind mehrere strukturelle Faktoren: der demografische Wandel und die steigende Zahl älterer Menschen, veränderte Familien- und Haushaltsformen, ein wachsender Unterstützungsbedarf bei psychischen Belastungen sowie Integrations- und Migrationsfragen. Gleichzeitig gewinnt präventive soziale Arbeit an Bedeutung, etwa in der Kinder- und Jugendhilfe oder in der Gesundheitsförderung. Diese Entwicklungen verstärken den bestehenden Fachkräftemangel zusätzlich. Insgesamt gelten die Berufsaussichten in diesem Feld als sehr gut.

Parallel dazu steigt auch der Bedarf an therapeutischen Fachkräften. Psychische Erkrankungen haben in den vergangenen Jahren zugenommen. Besonders Kinder und Jugendliche zeigen vermehrt klinisch relevante Belastungssymptome. Hinzu kommen ein zunehmender beruflicher Leistungsdruck, eine alternde Bevölkerung sowie ein offenerer gesellschaftlicher Umgang mit psychischer Gesundheit, der den Zugang zu therapeutischen Angeboten erleichtert. Gleichzeitig bestehen weiterhin deutliche regionale Versorgungsunterschiede. Vor allem in ländlichen Regionen ist das Angebot an Therapieplätzen häufig begrenzt.

In Stellenausschreibungen für Berufe der sozialen Betreuung, Beratung und Therapie werden neben formalen Qualifikationen in Sozialarbeit, Pädagogik, Psychologie oder Psychotherapie zunehmend überfachliche Kompetenzen betont. Dazu zählen Kommunikationsfähigkeit, Teamarbeit, Belastbarkeit und organisatorisches Geschick. In vielen Stellenausschreibungen wird zudem Mobilität vorausgesetzt, etwa in Form eines Führerscheins, da viele Tätigkeiten im Rahmen mobiler Betreuungs- und Beratungsdienste oder in aufsuchender Sozialarbeit stattfinden.


Berufsbeschreibung

MusiktherapeutInnen tragen mit Hilfe verschiedener musikalischer Mittel und Methoden zum Heilungsprozess bei psychischen oder körperlichen Erkrankungen bei. Mit Musiktherapie werden insbesondere Menschen mit intellektuellen, sozial bedingten, emotionalen und somatischen Leidenszuständen und Verhaltensstörungen behandelt, z. B. autistische Kinder, verhaltensauffällige Kinder- und Jugendliche. Musik kann dabei sowohl aktiv (selbst musizieren) als auch passiv (Musik sinnlich aufnehmen) eingesetzt werden. Musiktherapie kommt auch in Kombination mit anderen therapeutischen Methoden als Begleittherapie zum Einsatz, z. B. Ergotherapie, Logopädie. Generell arbeiten MusiktherapeutInnen häufig mit Personen anderer Berufsgruppen des Gesundheits- und Sozialwesen zusammen, z. B. ÄrztInnen und SozialbetreuerInnen.

Trend

Die folgenden Grafiken zeigen, wie sich die Bedeutung des Berufs in den kommenden Jahren aus jetziger Sicht entwickeln wird, und wie groß die Bedeutung aktuell ist (gemessen als Anteil am gesamten Inseratenaufkommen aller Berufe in Österreich oder dem ausgewählten Bundesland). Die Bedeutung kann dabei in Zukunft zurückgehen (negativer Trend), gleichbleiben oder steigen (positiver Trend). Gleichzeitig wird auch die Anzahl der Inserate des Vorjahres dargestellt, welche zu den Anteilen korrespondieren.

WICHTIG: Für Berufe mit einem hohen Anteil (siehe Grafik: Anteil an allen Inseraten) bedeutet auch ein tendenziell negativer Trend oder ein gleichbleibendes Inserateaufkommen (siehe Grafik: 3-Jahres Trend) durchaus gute Jobaussichten.

3-Jahres Trend (2026-2028)

gleichbleibend

Anteil an allen Inseraten (2025)

0% - sehr geringer Anteil

Zahl der Inserate (2025)

100

Daten und Fakten

Die nachfolgenden Grafiken zeigen die Entwicklung des Inserateaufkommens in den vergangenen Jahren sowie nach Bundesländern und im Vergleich zu ähnlichen Berufen. Zudem werden auch Informationen zu den am Arbeitsmarkt nachgefragten Kompetenzen dargestellt: welche Kompetenzen werden in den Inseraten besonders häufig angegeben (durchschnittlicher Anteil der Jahre 2022 bis 2025 in %), beziehungsweise welche Kompetenzen haben am stärksten an Bedeutung gewonnen (Veränderung der Anteile im Jahresvergleich 2022/23 und 2024/25 in %-Punkten).

Kartenansicht

Diese Karte zeigt die regionale Verteilung der Arbeitskräftenachfrage nach Berufsuntergruppen.

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