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Bekleidung, Textil
Textil, Bekleidung, Mode, Leder

1.639 Inserate geschaltet (2023)
- 499 Inserate im Vergleich zum Vorjahr (2022 - 2023)

Arbeitsmarktentwicklung in Österreich

In der österreichischen Bekleidungsindustrie wurde in der Vergangenheit eine Abnahme der Beschäftigungszahlen beobachtet (Leubolt 2022). Demgegenüber konnte die Textilindustrie ihre Position durch gezielte Investitionen in moderne Produktionstechnologien weitgehend stabilisieren (Statistik Austria 2023). Trotz dieser Stabilisierung prognostizieren Horvath et al. (2022) für die kommenden Jahre einen weiteren Rückgang der Beschäftigungszahlen.

Der Fokus der österreichischen Textilbranche liegt insbesondere auf der Entwicklung und Produktion von technischen Textilien, Hochleistungsgarnen und -geweben sowie auf Heim- und Haustextilien. Innerhalb der Bekleidungstechnologie zeichnen sich Schwerpunkte in der Fertigung von Trachtenbekleidung und Funktionsmode ab.

Ein signifikanter Trend innerhalb der Bekleidungs- und Textilindustrie ist die zunehmende Nachfrage nach nachhaltigen und ökologisch verträglichen Produkten, die neue Möglichkeiten für lokale Produktionsstätten eröffnet. Obwohl die Beschäftigungsaussichten in der Bekleidungs- und Textilindustrie insgesamt eher verhalten sind, bestehen weiterhin Chancen für qualifizierte Bekleidungs- und TextilgestalterInnen. Auch im Bereich der Möbelindustrie, insbesondere in Unternehmen des Tapezierhandwerks, gibt es vereinzelt Beschäftigungsmöglichkeiten für PolsterInnen.

In Stellenanzeigen wird besonders Wert auf Fachkenntnisse in der Textilherstellung und -verarbeitung gelegt. Es sind mitunter auch handwerkliche Fertigkeiten sowie die Fähigkeit zum Umgang mit spezifischen Produktionsmaschinen und -technologien gefragt. Diese Anforderungen spiegeln die Notwendigkeit wider, sich an die technologischen Entwicklungen und die steigenden Standards in der Produktion anzupassen. Die Fähigkeit, traditionelles Handwerk mit modernen Fertigungstechniken zu verbinden, ist zunehmend entscheidend für den Erfolg in der Bekleidungs- und Textilindustrie, insbesondere im Kontext der wachsenden Nachfrage nach nachhaltigen Produktionsmethoden.


Berufsbeschreibung

TextiltechnikerInnen beschäftigen sich mit dem Einstellen, Bedienen und Überwachen von Maschinen in der Textilverarbeitung, so z.B. Strick-, Wirk- und Webmaschinen. Zu ihren Aufgaben gehören auch das Zeichnen und Anfertigen von Mustern am Mustercomputer mittels der CAD-Musterungstechnologie (computer aided design = Computergestütztes Design) und das Umsetzen der Vorlagenmuster auf die Strick-/Wirkmaschinen und Webmaschinen. TextiltechnikerInnen können in den unterschiedlichen Bereichen der Textilbranche tätig sein, z.B. in der Faser- und Garnerzeugung (Spinnerei), der Garnverarbeitung (Strickerei, Weberei, Wirkerei), der Textilveredelung (Bleicherei, Färberei und Druckerei) und in der Qualitätskontrolle der erzeugten Textilien.

Trend

Die folgenden Grafiken zeigen, wie sich die Bedeutung des Berufs in den kommenden Jahren aus jetziger Sicht entwickeln wird, und wie groß die Bedeutung aktuell ist (gemessen als Anteil am gesamten Inseratenaufkommen aller Berufe in Österreich oder dem ausgewählten Bundesland). Die Bedeutung kann dabei in Zukunft zurückgehen (negativer Trend), gleichbleiben oder steigen (positiver Trend). Gleichzeitig wird auch die Anzahl der Inserate des Vorjahres dargestellt, welche zu den Anteilen korrespondieren.

WICHTIG: Für Berufe mit einem hohen Anteil (siehe Grafik: Anteil an allen Inseraten) bedeutet auch ein tendenziell negativer Trend oder ein gleichbleibendes Inserateaufkommen (siehe Grafik: 3-Jahres Trend) durchaus gute Jobaussichten.

3-Jahres Trend (2024-2026)

tendenziell positiv

Anteil an allen Inseraten (2023)

0% - sehr geringer Anteil

Zahl der Inserate (2023)

195

Daten und Fakten

Die nachfolgenden Grafiken zeigen die Entwicklung des Inserateaufkommens in den vergangenen Jahren sowie nach Bundesländern und im Vergleich zu ähnlichen Berufen. Zudem werden auch Informationen zu den am Arbeitsmarkt nachgefragten Kompetenzen dargestellt: welche Kompetenzen werden in den Inseraten besonders häufig angegeben (durchschnittlicher Anteil der Jahre 2020 bis 2023 in %), beziehungsweise welche Kompetenzen haben am stärksten an Bedeutung gewonnen (Veränderung der Anteile im Jahresvergleich 2020/21 und 2022/23 in %-Punkten).

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