Anlern- und Hilfsberufe Tourismus, Gastgewerbe, Freizeit
Tourismus, Gastgewerbe, Freizeit

45.619 Inserate geschaltet (2025)
- 4.614 Inserate im Vergleich zum Vorjahr (2024 - 2025)

Arbeitsmarktentwicklung in Österreich

Anlern- und Hilfsberufe in Tourismus, Gastgewerbe und Freizeitwirtschaft sind in Österreich stark nachgefragt. Sie stellen häufig einen ersten Zugang zum Arbeitsmarkt dar und können als Ausgangspunkt für weiterführende berufliche Entwicklungen dienen. Diese Tätigkeiten werden oft von Personen ohne formale Berufsabschlüsse oder von ausländischen Arbeitskräften ausgeübt. Insgesamt zeigen sich die Beschäftigungsaussichten in diesem Segment stabil auf hohem Niveau. Regionale Unterschiede sind jedoch deutlich: Besonders in Westösterreich, wo die Tourismus- und Freizeitwirtschaft einen zentralen Wirtschaftsfaktor darstellt, ist der Bedarf an Arbeitskräften hoch.

Eine Herausforderung bleibt der Arbeitskräftemangel, insbesondere in der Gastronomie und Hotellerie, wo Positionen mitunter unbesetzt bleiben. Als Reaktion darauf bemühen sich Betriebe zunehmend um attraktivere Arbeitsbedingungen. Traditionell waren Berufe dieser Berufsobergruppe häufig durch Teilzeitarbeit, saisonale Beschäftigung sowie hohe zeitliche und räumliche Flexibilitätsanforderungen geprägt. In den letzten Jahren gewinnen daher Maßnahmen zur Stabilisierung der Beschäftigung an Bedeutung, etwa geregeltere Arbeitszeiten, längere Saisonverträge oder ganzjährige Anstellungen. Auch Modelle wie die Fünf- oder vereinzelt Viertagewoche werden als Instrumente zur Mitarbeiterbindung diskutiert.

Die Kompetenzanforderungen in Anlern- und Hilfsberufen konzentrieren sich vor allem auf praktische Grundfertigkeiten. Dazu zählen Tätigkeiten wie Reinigen, einfache Küchenarbeiten, Servieren oder vorbereitende Serviceaufgaben. Ergänzend wird branchenspezifisches Basiswissen erwartet, etwa zu Hygienevorschriften, Arbeitsabläufen oder zum Umgang mit Gästen. Verlässlichkeit, körperliche Belastbarkeit und grundlegende Kommunikationsfähigkeiten gelten in vielen Betrieben als ebenso wichtig wie formale Qualifikationen.


Trend

Die folgenden Grafiken zeigen, wie sich die Bedeutung des Berufs in den kommenden Jahren aus jetziger Sicht entwickeln wird, und wie groß die Bedeutung aktuell ist (gemessen als Anteil am gesamten Inseratenaufkommen aller Berufe in Österreich oder dem ausgewählten Bundesland). Die Bedeutung kann dabei in Zukunft zurückgehen (negativer Trend), gleichbleiben oder steigen (positiver Trend). Gleichzeitig wird auch die Anzahl der Inserate des Vorjahres dargestellt, welche zu den Anteilen korrespondieren.

WICHTIG: Für Berufe mit einem hohen Anteil (siehe Grafik: Anteil an allen Inseraten) bedeutet auch ein tendenziell negativer Trend oder ein gleichbleibendes Inserateaufkommen (siehe Grafik: 3-Jahres Trend) durchaus gute Jobaussichten.

3-Jahres Trend (2026-2028)

gleichbleibend

Anteil an allen Inseraten (2025)

95% - sehr hoher Anteil

Zahl der Inserate (2025)

45.619

Daten und Fakten

Die nachfolgenden Grafiken zeigen die Entwicklung des Inserateaufkommens in den vergangenen Jahren sowie nach Bundesländern und im Vergleich zu ähnlichen Berufen. Zudem werden auch Informationen zu den am Arbeitsmarkt nachgefragten Kompetenzen dargestellt: welche Kompetenzen werden in den Inseraten besonders häufig angegeben (durchschnittlicher Anteil der Jahre 2022 bis 2025 in %), beziehungsweise welche Kompetenzen haben am stärksten an Bedeutung gewonnen (Veränderung der Anteile im Jahresvergleich 2022/23 und 2024/25 in %-Punkten).

Kartenansicht

Diese Karte zeigt die regionale Verteilung der Arbeitskräftenachfrage nach Berufsobergruppen.

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