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Küchen- und Servicefachkräfte
Tourismus, Gastgewerbe, Freizeit

139.925 Inserate geschaltet (2022)
+ 26.864 Inserate im Vergleich zum Vorjahr (2021 - 2022)

Arbeitsmarktentwicklung in Österreich

Beschäftigte der Berufsobergruppe "Küchen- und Servicefachkräfte" sind in Österreich besonders gefragt. Insbesondere in den Berufen Restaurantfachmann/-frau sowie Koch/Köchin, aber auch KüchenchefInnen zeichnet sich ein verstärkter Arbeitskräftemangel ab. Die Berufsaussichten sind in allen Bundesländern sehr gut, die größte Nachfrage kann in Tirol und Salzburg beobachtet werden. In den kommenden Jahren wird ein weiterer Anstieg erwartet.

Die zentrale Herausforderung ist der vorherrschende Arbeitskräftemangel - immer mehr Stellen können nicht besetzt werden. Die Unternehmen müssen umdenken, da der Arbeitsmarkt immer mehr ein "Arbeitnehmermarkt" wird. Die Rahmenbedingungen ändern sich, die Jobs im Tourismus werden zumindest zum Teil attraktiver. Das Berufsbild ändert sich ebenfalls zunehmend: Zwar wächst die Zahl der Gastronomiebetriebe in Österreich leicht, dieses Wachstum ist jedoch ausschließlich auf Restaurants zurückzuführen - der "klassische Wirt" wird immer weniger nachgefragt, die Zahl der Gasthäuser sinkt stetig. Die beständig hohe Inflation, die hohen Energiepreise sowie ein anhaltender Mangel an Arbeitskräften dürften diesen Wandel noch beschleunigen. Insbesondere seit der COVID-19-Pandemie haben die Systemgastronomie und Caterer an Bedeutung gewonnen, wobei erstere auch immer mehr Marktanteile im mittleren Segment gewinnen kann - nicht zuletzt aufgrund des Mangels an Köchen/Köchinnen. Ein weiterer Trend, der die Gastronomie und somit die Berufsobergruppe Küchen- und Servicefachkraft betrifft, ist eine generell zunehmende Bedeutung von Qualität, Regionalität und gesunder Ernährung. Gesundheit ist ein gesellschaftlicher Trend, der alle Lebensbereiche betrifft: Wissen um die Herkunft von Lebensmitteln, stabile Kooperationen mit Herstellern und Lieferanten, eine abwechslungsreiche Küche, aber auch attraktive Arbeitsbedingungen werden immer wichtiger. Betriebe, die von einer vergleichsweise stabilen Fachkräftesituation berichten, führen dies zum einen auf eine kleine Karte und eine Fünftagewoche für das Personal und zum anderen auf die ganzjährige Öffnung des Betriebes zurück (Kirschner et al. 2022).

Nachgefragt werden entsprechende fachliche Kompetenzen, etwa Servier- und Kochkenntnisse. Anzumerken ist, dass Qualitätsmanagement, Kenntnisse in der Anwendung betriebswirtschaftlicher Software sowie Recht an Bedeutung gewinnen.


Berufsbeschreibung

Die Hauptaufgaben der Systemgastronomiefachleute sind das Herrichten von Schnellgerichten und Schnellimbissen in Fast-Food-Restaurants sowie das Kassieren an der Kassa. Weiters erledigen sie auch Organisations- und Verwaltungsaufgaben.

Trend

Die folgenden Grafiken zeigen, wie sich die Bedeutung des Berufs in den kommenden Jahren aus jetziger Sicht entwickeln wird, und wie groß die Bedeutung aktuell ist (gemessen als Anteil am gesamten Inseratenaufkommen aller Berufe in Österreich oder dem ausgewählten Bundesland). Die Bedeutung kann dabei in Zukunft zurückgehen (negativer Trend), gleichbleiben oder steigen (positiver Trend). Gleichzeitig wird auch die Anzahl der Inserate des Vorjahres dargestellt, welche zu den Anteilen korrespondieren.

WICHTIG: Für Berufe mit einem hohen Anteil (siehe Grafik: Anteil an allen Inseraten) bedeutet auch ein tendenziell negativer Trend oder ein gleichbleibendes Inserateaufkommen (siehe Grafik: 3-Jahres Trend) durchaus gute Jobaussichten.

3-Jahres Trend (2023-2025)

gleichbleibend

Anteil an allen Inseraten (2022)

30% - geringer Anteil

Zahl der Inserate (2022)

1.851

Daten und Fakten

Die nachfolgenden Grafiken zeigen die Entwicklung des Inserateaufkommens in den vergangenen Jahren sowie nach Bundesländern und im Vergleich zu ähnlichen Berufen. Zudem werden auch Informationen zu den am Arbeitsmarkt nachgefragten Kompetenzen dargestellt: welche Kompetenzen werden in den Inseraten besonders häufig angegeben (durchschnittlicher Anteil der Jahre 2020 bis 2022 in %), beziehungsweise welche Kompetenzen haben am stärksten an Bedeutung gewonnen (Veränderung der Anteile im Jahresvergleich 2020 und 2022 in %-Punkten).

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