Energietechnik, Erneuerbare Energie
Umwelt

2.645 Inserate geschaltet (2025)
- 702 Inserate im Vergleich zum Vorjahr (2024 - 2025)

Arbeitsmarktentwicklung in Österreich

Die Transformation der Energiesysteme hin zu erneuerbaren Energien erfordert nicht nur Investitionen in Wind- und Solarenergie, sondern auch einen umfassenden Ausbau und die Modernisierung der Stromnetze. In diesem Zusammenhang kommt der Berufsobergruppe "Energietechnik, Erneuerbare Energie" eine zentrale Bedeutung zu. Sie umfasst unter die Berufe ElektroenergietechnikerIn, SolartechnikerIn, WindenergietechnikerIn sowie EnergieberaterIn.

Der Großteil der Stellenausschreibungen in diesem Bereich richtet sich an ElektroenergietechnikerInnen. Treiber der Nachfrage sind die zunehmende Elektrifizierung von Produktions- und Mobilitätsprozessen, der notwendige Ausbau der Netzinfrastruktur sowie die schrittweise Ablösung fossiler Energieträger durch elektrische Energie. Vor diesem Hintergrund ist auch in den kommenden Jahren von einer steigenden Nachfrage auszugehen. In Stellenanzeigen werden insbesondere Fachkenntnisse in der Elektro- und Energietechnik nachgefragt. Ergänzend gewinnen Projektmanagementkompetenzen an Bedeutung.

Während das Ausbaupotenzial der Wasserkraft in Österreich weitgehend ausgeschöpft ist, verlagert sich der Schwerpunkt zunehmend auf Windkraft und Photovoltaik (Bock-Schappelwein et al. 2025). Berufe wie Solar- oder WindenergietechnikerIn werden in Stellenausschreibungen zwar vergleichsweise selten explizit genannt, dies spiegelt jedoch nicht die tatsächliche Nachfrage wider. Vielmehr suchen Unternehmen häufig allgemein nach ElektrotechnikerInnen, die anschließend im Bereich der Wind- oder Solarenergie eingesetzt werden. Die Berufsaussichten in diesen Tätigkeitsfeldern sind daher insgesamt als gut einzuschätzen. Qualifikationsbedarfe ergeben sich insbesondere in der Planung, im Bau sowie im Betrieb und in der Wartung von Windkraft- und Photovoltaikanlagen. Darüber hinaus gewinnen IT-Kompetenzen zunehmend an Bedeutung, etwa im Zusammenhang mit intelligenten Stromnetzen (Smart Grids) und digitaler Netzsteuerung. Mit der fortschreitenden Vernetzung der Energiesysteme steigt zudem der generelle Stellenwert von Kenntnissen im Bereich der IT-Sicherheit und Cybersecurity, da stabile und sichere Energieinfrastrukturen eine zentrale Voraussetzung für die Energiewende darstellen (Bock-Schappelwein et al. 2025).


Berufsbeschreibung

WindenergietechnikerInnen planen, bauen und reparieren Anlagen, mit denen aus Windkraft elektrischer Strom erzeugt wird. Neben den Anlagenteilen, die der eigentlichen Energiegewinnung dienen, müssen auch Mess- und Steuereinrichtungen installiert werden. Ist eine Anlage in Betrieb, kontrollieren und dokumentieren WindenergietechnikerInnen deren Funktion (z.B. anhand von Messdaten), führen Inspektionen durch und erledigen Wartungsarbeiten.

Trend

Die folgenden Grafiken zeigen, wie sich die Bedeutung des Berufs in den kommenden Jahren aus jetziger Sicht entwickeln wird, und wie groß die Bedeutung aktuell ist (gemessen als Anteil am gesamten Inseratenaufkommen aller Berufe in Österreich oder dem ausgewählten Bundesland). Die Bedeutung kann dabei in Zukunft zurückgehen (negativer Trend), gleichbleiben oder steigen (positiver Trend). Gleichzeitig wird auch die Anzahl der Inserate des Vorjahres dargestellt, welche zu den Anteilen korrespondieren.

WICHTIG: Für Berufe mit einem hohen Anteil (siehe Grafik: Anteil an allen Inseraten) bedeutet auch ein tendenziell negativer Trend oder ein gleichbleibendes Inserateaufkommen (siehe Grafik: 3-Jahres Trend) durchaus gute Jobaussichten.

3-Jahres Trend (2026-2028)

positiv

Anteil an allen Inseraten (2025)

0% - sehr geringer Anteil

Zahl der Inserate (2025)

193

Daten und Fakten

Die nachfolgenden Grafiken zeigen die Entwicklung des Inserateaufkommens in den vergangenen Jahren sowie nach Bundesländern und im Vergleich zu ähnlichen Berufen. Zudem werden auch Informationen zu den am Arbeitsmarkt nachgefragten Kompetenzen dargestellt: welche Kompetenzen werden in den Inseraten besonders häufig angegeben (durchschnittlicher Anteil der Jahre 2022 bis 2025 in %), beziehungsweise welche Kompetenzen haben am stärksten an Bedeutung gewonnen (Veränderung der Anteile im Jahresvergleich 2022/23 und 2024/25 in %-Punkten).

Kartenansicht

Diese Karte zeigt die regionale Verteilung der Arbeitskräftenachfrage nach Berufsuntergruppen.

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