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Naturwissenschaften, Lebenswissenschaften
Wissenschaft, Bildung, Forschung und Entwicklung

1.860 Inserate geschaltet (2022)
- 370 Inserate im Vergleich zum Vorjahr (2021 - 2022)

Arbeitsmarktentwicklung in Österreich

Der Berufsobergruppe "Naturwissenschaften, Lebenswissenschaften" ist eine Vielzahl von wissenschaftlichen beziehungsweise akademischen Berufen zugeordnet. Der Zahl der Inserate ist vergleichsweise gering, der Arbeitsmarkt ist relativ spezialisiert. Beschäftigungsmöglichkeiten ergeben sich vornehmlich in tertiären Bildungseinrichtungen, Forschungseinrichtungen sowie ausgewählten Unternehmen. Die Berufe profitieren von einer verstärkten Nachfrage nach ExpertInnen im Bereich MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik) (Börsch et al. 2020). Die Natur- und Lebenswissenschaften beschäftigten sich unter anderem mit großen gesellschaftlichen Herausforderungen wie Nachhaltigkeit, Klimawandel und Gesundheit. Das Aufgabenspektrum ist interdisziplinär und hochgradig komplex.

Für den Bereich Forschung, technische und freiberufliche Tätigkeiten wird ein überdurchschnittliches Beschäftigungswachstum prognostiziert, insbesondere für naturwissenschaftlich-akademische Berufe (Horvath et al. 2022).

Zentrale Voraussetzung, um in dieser Berufsobergruppe tätig zu sein, ist wissenschaftliches Fachwissen. Neben der Kenntnis allgemeiner wissenschaftlicher Arbeitsmethoden und des Projektmanagements werden Programmiersprachen sowie Statistik immer wieder explizit gefordert.


Berufsbeschreibung

MolekularbiologInnen befassen sich experimentell mit biologischen Prozessen auf molekularer Ebene. Sie beschäftigen sich insbesondere mit der Struktur und Funktion von DNA, RNA und Proteinen bzw. mit der Frage, wie diese untereinander interagieren. Zu ihrem Tätigkeitsfeld gehört auch die Entwicklung von Konzepten und Methoden von Herstellungsverfahren für Wirkstoffe und pharmazeutische Produkte. Ihre Forschungsergebnisse veröffentlichen sie bei Konferenzen und in einschlägigen Fachjournalen.

Trend

Die folgenden Grafiken zeigen, wie sich die Bedeutung des Berufs in den kommenden Jahren aus jetziger Sicht entwickeln wird, und wie groß die Bedeutung aktuell ist (gemessen als Anteil am gesamten Inseratenaufkommen aller Berufe in Österreich oder dem ausgewählten Bundesland). Die Bedeutung kann dabei in Zukunft zurückgehen (negativer Trend), gleichbleiben oder steigen (positiver Trend). Gleichzeitig wird auch die Anzahl der Inserate des Vorjahres dargestellt, welche zu den Anteilen korrespondieren.

WICHTIG: Für Berufe mit einem hohen Anteil (siehe Grafik: Anteil an allen Inseraten) bedeutet auch ein tendenziell negativer Trend oder ein gleichbleibendes Inserateaufkommen (siehe Grafik: 3-Jahres Trend) durchaus gute Jobaussichten.

3-Jahres Trend (2023-2025)

gleichbleibend

Anteil an allen Inseraten (2022)

0% - sehr geringer Anteil

Zahl der Inserate (2022)

105

Daten und Fakten

Die nachfolgenden Grafiken zeigen die Entwicklung des Inserateaufkommens in den vergangenen Jahren sowie nach Bundesländern und im Vergleich zu ähnlichen Berufen. Zudem werden auch Informationen zu den am Arbeitsmarkt nachgefragten Kompetenzen dargestellt: welche Kompetenzen werden in den Inseraten besonders häufig angegeben (durchschnittlicher Anteil der Jahre 2020 bis 2022 in %), beziehungsweise welche Kompetenzen haben am stärksten an Bedeutung gewonnen (Veränderung der Anteile im Jahresvergleich 2020 und 2022 in %-Punkten).

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