Naturwissenschaften, Lebenswissenschaften
Wissenschaft, Bildung, Forschung und Entwicklung

2.183 Inserate geschaltet (2025)
- 329 Inserate im Vergleich zum Vorjahr (2024 - 2025)

Arbeitsmarktentwicklung in Österreich

Die Berufsobergruppe "Naturwissenschaften, Lebenswissenschaften" umfasst eine breite Palette wissenschaftlicher und akademischer Berufe. Der Arbeitsmarkt in diesen Berufen ist stark spezialisiert und durch vergleichsweise wenige Stellenausschreibungen gekennzeichnet. Beschäftigungsmöglichkeiten finden sich vor allem an Hochschulen, in außeruniversitären Forschungseinrichtungen sowie in Unternehmen mit starkem Fokus auf Forschung und Entwicklung. Eine Sonderstellung nehmen PharmazeutInnen ein, die überwiegend in Apotheken tätig sind und damit einem eigenständigen Teilarbeitsmarkt angehören.

Die Bedeutung nach Fachkräften in den MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) nimmt seit Jahren zu. Diese Entwicklung ist vor allem auf die zunehmende Wissens- und Technologieorientierung breiter Wirtschaftsbereiche sowie auf den wachsenden Bedarf an wissenschaftlich fundierten Lösungsansätzen für zentrale gesellschaftliche Herausforderungen zurückzuführen, etwa in den Bereichen Nachhaltigkeit, Klimawandel und Gesundheit. Für den Forschungsbereich sowie für technisch-naturwissenschaftliche und freiberufliche Tätigkeiten wird daher ein überdurchschnittliches Beschäftigungswachstum erwartet, insbesondere in Funktionen, die eine naturwissenschaftliche oder akademische Ausbildung voraussetzen (Hölzl et al. 2025; Alteneder et al. 2025b). Gleichzeitig gehen mit den rasch wachsenden Einsatzmöglichkeiten generativer KI-Modelle auch neue Unsicherheiten einher. Insbesondere in IT-nahen und naturwissenschaftlichen Dienstleistungsberufen besteht das Risiko, dass einzelne Tätigkeiten zunehmend automatisiert oder substituiert werden, was sich dämpfend auf die zukünftige Nachfrage nach bestimmten Qualifikationsprofilen auswirken kann (Grienberger et al. 2024).

Die Anforderungen in diesen Berufsfeldern sind hoch. Neben vertieftem Fachwissen in der jeweiligen Disziplin werden Kenntnisse wissenschaftlicher Arbeitsmethoden sowie Projektmanagementkompetenzen vorausgesetzt. In vielen Tätigkeiten gewinnen zudem digitale und datenbezogene Fähigkeiten an Bedeutung. Von BewerberInnen wird zunehmend erwartet, dass sie mit Programmiersprachen, statistischen Methoden und analytischer Software umgehen können, um komplexe Daten auszuwerten und Forschungsergebnisse systematisch zu analysieren. Diese Kompetenzanforderungen spiegeln die zunehmende Dynamik und Interdisziplinarität natur- und lebenswissenschaftlicher Arbeit wider und machen kontinuierliche Weiterbildung zu einem zentralen Erfolgsfaktor.


Berufsbeschreibung

BiowissenschafterInnen erforschen alle Lebewesen (Menschen, Pflanzen, Tiere), um aus den resultierenden Erkenntnissen praktische Nutzanwendungen zu entwickeln. Wichtige Bereiche sind hier z. B. Medizin, Landwirtschaft und Umwelt.

Trend

Die folgenden Grafiken zeigen, wie sich die Bedeutung des Berufs in den kommenden Jahren aus jetziger Sicht entwickeln wird, und wie groß die Bedeutung aktuell ist (gemessen als Anteil am gesamten Inseratenaufkommen aller Berufe in Österreich oder dem ausgewählten Bundesland). Die Bedeutung kann dabei in Zukunft zurückgehen (negativer Trend), gleichbleiben oder steigen (positiver Trend). Gleichzeitig wird auch die Anzahl der Inserate des Vorjahres dargestellt, welche zu den Anteilen korrespondieren.

WICHTIG: Für Berufe mit einem hohen Anteil (siehe Grafik: Anteil an allen Inseraten) bedeutet auch ein tendenziell negativer Trend oder ein gleichbleibendes Inserateaufkommen (siehe Grafik: 3-Jahres Trend) durchaus gute Jobaussichten.

3-Jahres Trend (2026-2028)

positiv

Anteil an allen Inseraten (2025)

0% - sehr geringer Anteil

Zahl der Inserate (2025)

125

Daten und Fakten

Die nachfolgenden Grafiken zeigen die Entwicklung des Inserateaufkommens in den vergangenen Jahren sowie nach Bundesländern und im Vergleich zu ähnlichen Berufen. Zudem werden auch Informationen zu den am Arbeitsmarkt nachgefragten Kompetenzen dargestellt: welche Kompetenzen werden in den Inseraten besonders häufig angegeben (durchschnittlicher Anteil der Jahre 2022 bis 2025 in %), beziehungsweise welche Kompetenzen haben am stärksten an Bedeutung gewonnen (Veränderung der Anteile im Jahresvergleich 2022/23 und 2024/25 in %-Punkten).

Kartenansicht

Diese Karte zeigt die regionale Verteilung der Arbeitskräftenachfrage nach Berufsuntergruppen.

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