Forschung und Entwicklung
Wissenschaft, Bildung, Forschung und Entwicklung

3.008 Inserate geschaltet (2025)
- 548 Inserate im Vergleich zum Vorjahr (2024 - 2025)

Arbeitsmarktentwicklung in Österreich

Forschung und Entwicklung (F&E) tragen wesentlich zur Innovationsfähigkeit und internationalen Wettbewerbsstärke eines Wirtschaftsstandorts bei. In Österreich ist die Zahl der in F&E tätigen Personen in den vergangenen Jahrzehnten deutlich gestiegen. Parallel gewinnen freiberufliche, wissenschaftliche und technische Dienstleistungen an Bedeutung, da Wissen, Daten und Technologie in immer mehr Branchen zur zentralen Ressource werden. Die Berufsobergruppe "Forschung und Entwicklung" bildet jedoch nur einen Teil der tatsächlichen Forschungsberufe ab, da viele ForscherInnen – je nach Spezialisierung – auch in den Natur-, Sozial- oder Wirtschaftswissenschaften klassifiziert sind.

In dieser Berufsobergruppe werden zwei Berufsprofile unterschieden: Forschungs- und EntwicklungstechnikerInnen sowie ProjekttechnikerInnen. Ihre Jobchancen hängen stark von der jeweiligen Branche und dem spezifischen Unternehmen ab, da F&E-Kompetenzen branchenübergreifend gefragt sind, insbesondere im industriellen und technisch-naturwissenschaftlichen Umfeld.

Forschungs- und EntwicklungstechnikerInnen arbeiten an technischen Innovationen, neuen Verfahren, Produkten oder Materialien. Ihre Tätigkeitsfelder reichen von anwendungsnaher Entwicklung bis hin zu wissenschaftsnahen Bereichen, primär direkt in Industrieunternehmen oder in beratender Tätigkeit.

ProjekttechnikerInnen spielen eine zentrale Rolle bei der technischen Umsetzung von Projekten. Sie bringen sowohl spezialisiertes Fachwissen als auch fundierte Kenntnisse in Management ein. Oft tragen ProjekttechnikerInnen operative Verantwortung vom Angebot bis zur Fertigstellung eines Projekts.

Die Anforderungen an Fachkräfte der Berufsobergruppe "Forschung und Entwicklung" sind hoch. Besonders gefragt sind technisches und wissenschaftliches Fachwissen, ergänzt durch (Projekt-)Managementfähigkeiten sowie Kommunikationsstärke und Teamfähigkeit. Wer sich kontinuierlich mit technologischen Neuerungen und wissenschaftlichen Fortschritten auseinandersetzt, verbessert seine Berufschancen in diesem dynamischen Feld erheblich.


Berufsbeschreibung

IngenieurInnen und WissenschafterInnen, die in Forschungs- und Entwicklungsabteilungen tätig sind, werden unter dem Sammelbegriff F&E-TechnikerInnen zusammengefasst. Die Aufgabenfelder streuen über den gesamten industriellen und naturwissenschaftlich-technischen Bereich, wobei die Tätigkeiten von Grundlagenforschung bis hin zu Verfahrensfragen gehen.

Trend

Die folgenden Grafiken zeigen, wie sich die Bedeutung des Berufs in den kommenden Jahren aus jetziger Sicht entwickeln wird, und wie groß die Bedeutung aktuell ist (gemessen als Anteil am gesamten Inseratenaufkommen aller Berufe in Österreich oder dem ausgewählten Bundesland). Die Bedeutung kann dabei in Zukunft zurückgehen (negativer Trend), gleichbleiben oder steigen (positiver Trend). Gleichzeitig wird auch die Anzahl der Inserate des Vorjahres dargestellt, welche zu den Anteilen korrespondieren.

WICHTIG: Für Berufe mit einem hohen Anteil (siehe Grafik: Anteil an allen Inseraten) bedeutet auch ein tendenziell negativer Trend oder ein gleichbleibendes Inserateaufkommen (siehe Grafik: 3-Jahres Trend) durchaus gute Jobaussichten.

3-Jahres Trend (2026-2028)

positiv

Anteil an allen Inseraten (2025)

30% - geringer Anteil

Zahl der Inserate (2025)

73

Daten und Fakten

Die nachfolgenden Grafiken zeigen die Entwicklung des Inserateaufkommens in den vergangenen Jahren sowie nach Bundesländern und im Vergleich zu ähnlichen Berufen. Zudem werden auch Informationen zu den am Arbeitsmarkt nachgefragten Kompetenzen dargestellt: welche Kompetenzen werden in den Inseraten besonders häufig angegeben (durchschnittlicher Anteil der Jahre 2022 bis 2025 in %), beziehungsweise welche Kompetenzen haben am stärksten an Bedeutung gewonnen (Veränderung der Anteile im Jahresvergleich 2022/23 und 2024/25 in %-Punkten).

Kartenansicht

Diese Karte zeigt die regionale Verteilung der Arbeitskräftenachfrage nach Berufsuntergruppen.

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